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Im Landkreis wird mehr verdient

Die Bruttolöhne sind in ganz Sachsen deutlich gestiegen. Die Städte liegen mit Abstand vor dem ländlichen Raum.

© Symbolfoto: dpa

Von Franz Werfel

Osterzgebirge. Die Bruttolöhne der Arbeitnehmer im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sind im Jahr 2016 um 3,8 Prozent gestiegen. Das geht aus Zahlen des Statistischen Landesamtes hervor, die nun veröffentlicht wurden. Demnach verdiente ein Arbeitnehmer in der Region im Schnitt 26 121 Euro brutto pro Jahr. Das entspricht einem Monatsbrutto von 2 176 Euro. Im sächsischen Schnitt verdienten die Dresdner am meisten – mit einem Jahresbrutto von 31 385 Euro liegen sie klar vorn. In den Durchschnittsverdiensten sind auch Teilzeit- und Minijobs enthalten.

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Generell zeigt sich, dass Arbeitnehmer in den drei großen Städte auch am meisten verdienen. Auf Dresden folgt Leipzig (30 421 Euro) und mit etwas Abstand Chemnitz (28 809 Euro). Das Lohnniveau lag im Jahr 2016 in den Großstädten etwa 4 100 Euro höher als im Schnitt aller zehn sächsischen Landkreise. Anwohner auf dem Land kommen im Schnitt auf ein Jahresbrutto von 26 394 Euro.

Obwohl sich die Löhne im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge vor zwei Jahren leicht überdurchschnittlich entwickelten, sind sie insgesamt gesehen immer noch leicht unterdurchschnittlich. Unter den zehn sächsischen Kreisen kommt die Region zwischen Freital und Pirna auf den sechsten Platz. Im ländlichen Raum steht der Kreis Zwickau mit 27 925 Euro pro Jahr am besten da, gefolgt von Meißen (27 919) und Nordsachsen (27 750). Sächsisches Schlusslicht ist der Erzgebirgskreis. Hier verdienten die Menschen nach Angaben der Statistiker im Durchschnitt nur 24 541 Euro brutto jährlich.

Im langfristigen Vergleich sind die Verdienste in Sachsen deutlich gestiegen – um 20,3 Prozent seit dem Jahr 2010.