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Im Landtag feiern rund 500 neue Sachsen ihre Einbürgerung

Im sächsischen Landtag haben am Samstag rund 500 neue Staatsbürger mit Angehörigen die Einbürgerung gefeiert.

Dresden. Im sächsischen Landtag haben am Samstag rund 500 neue Staatsbürger mit Angehörigen die Einbürgerung gefeiert. Zu dem Fest hatten das Innenministerium sowie der sächsische Ausländerbeauftragte eingeladen. „Mein Wunsch ist, dass genau diese Vielfalt, die wir heute im Saal haben, in Sachsen und in Deutschland zur Selbstverständlichkeit wird“, sagte der Ausländerbeauftragte Geert Mackenroth (CDU) am Samstag. Er ermutigte die Neubürger, sich aktiv an der Gestaltung des Gemeinwesens zu beteiligen.

2017 wurden laut Statistischem Bundesamt in Sachsen 1 560 Ausländer eingebürgert - das sind 107 mehr als im Vorjahr. Seit 2014 steigt die Zahl der Einbürgerungen stetig an. 2014 lag die Zahl der Einbürgerungen bei 1 093. Die meisten Eingebürgerten in Sachsen kamen 2017 aus europäischen Ländern (757), gefolgt von asiatischen (611) sowie afrikanischen Ländern (124). Bundesweit bekamen 109 204 Ausländer 2017 die deutsche Staatsbürgerschaft. Das Einbürgerungsfest gibt es in Sachsen seit 2004.

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Um eingebürgert zu werden, müssen Anwärter mindestens acht Jahre in Deutschland leben, ein unbefristetes Aufenthaltsrecht haben, ihren Lebensunterhalt ohne Sozialhilfe und Hartz IV bestreiten sowie die deutsche Sprache beherrschen und den Einbürgerungstest bestehen. Sie dürfen nicht vorbestraft sein und müssen sich zum Grundgesetz bekennen. (dpa)