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Im neuen Haus eingelebt

Am 9. November läuft die Premiere von Kamenz Can Dance. Die Meilensteine der letzten zehn Jahre werden vertanzt.

Von Ina Förster

Ab auf den Grill

Warme Sommernächte, schönes Wetter. Zeit zum Grillen! Doch worauf muss man achten und was schmeckt am besten auf dem Grill?

Gute Nachrichten aus dem Tanzhaus Kamenz: Der Verein hat sich in den vergangenen Wochen bestens im neuen Domizil am Bönischplatz eingelebt. „Hier ist Leben hinter den Mauern, auch die Nachbarn erkennen das positiv an. Viele waren in der zurückliegenden Zeit da, waren einfach neugierig und staunten, was sich hinter unseren Türen verbirgt“, so Chef Mario Steinmetz glücklich. Mittlerweile gibt es einen ersten offenen Kurs für tanzfreudige Erwachsene, die sich Dienstag- und Donnerstagabend nach modernen Rhythmen bewegen können. Damit öffnet sich der Verein einmal mehr dem Publikum. Und wer weiß, was daraus noch erwächst…

Mit dem Einzug ins neue Tanzhaus hat sich die über 150-köpfige Crew auch einen langgehegten Traum erfüllt. Einen von vielen, die in den letzten Jahren reiften. „Unser Verein ist nun zehn Jahre alt, und wir haben so viele coole, tolle Sachen erlebt miteinander – das wollen wir jetzt auch einfach mal Revue passieren lassen“, so Steinmetz. Warum also nicht alles im neuen Tanztheaterstück verarbeiten? Gesagt, getan: Am Freitag, dem 10. November, hat „X“ Premiere. Das Zeichen könnte eine römische Zehn sein, aber auch für alles X-Beliebige stehen, was da noch so kommt. Und schon gewesen ist.

„Wir bringen im neuen Stück alle großen Meilensteine auf die Bretter, die uns zu dem gemacht haben, was wir heute sind“, erklärt der Tänzer und Choreograf. Zum Beispiel die große Inka-Bause-Show „Inkas Gold“, bei der Kamenz Can Dance richtig abräumte und auch schon mal im Fernsehen präsent war. Oder die tänzerische Umsetzung des Puhdys-Songs „Auf nach Kamenz“, welches zum Tag der Sachsen uraufgeführt wurde. Oder die vielen großen und kleinen Erfolge, Siege, Pokale und Prämierungen, die die einzelnen Teams von unzähligen Meisterschaften mit nach Hause brachten. „Bei all diesen Dingen haben wir immer ein Ziel verfolgt: Zu zeigen, was unsere Stadt drauf hat, dass Kamenz tanzen kann“, so Steinmetz. Das ist geglückt. Der Verein strahlt weit über die Landesgrenzen hinaus aus. „Mit dem X wollen wir aber auch einfach noch einiges offen lassen. Wir sind noch lange nicht am Ende angekommen. Das Stück handelt von unseren Träumen – von erfüllten und von denen, die noch in der Warteschleife sind!“

Nachdem das Tanzstück also 2018 etwas partymäßig daherkommt, will man im Herbst 2019 übrigens wieder eher klassisch an die Sache herangehen. „Dann nehmen wir uns einen Lessing-Stoff vor!“