merken

Kamenz

Im „Regenbogen“ darf wieder gerutscht werden

Ein rühriger Förderverein und engagierte Eltern setzen sich über das Maß für die Belange der Königsbrücker Kita-Kinder ein.

Das engagierte Elternrat-Team um Stefan Schumann im Kinderhaus Regenbogen in Königsbrück hat im letzten Jahr viel geschaffen.
Das engagierte Elternrat-Team um Stefan Schumann im Kinderhaus Regenbogen in Königsbrück hat im letzten Jahr viel geschaffen. © privat

Königsbrück. Das engagierte Elternrat-Team um Stefan Schumann im Kinderhaus Regenbogen in Königsbrück hat im letzten Jahr viel geschaffen. „Wir haben nun mit dem Förderverein Kinderhaus Regenbogen e.V. belastbare Strukturen geschaffen, um auch große Projekte erfolgreich durchführen zu können,“ so Schumann. Projekte gab es so schon einige im letzten Jahr. Ein Blaulichttag am Kindertag zum Kennenlernen von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst wurde organisiert (SZ berichtete). Die Kinder wurden mit Kinder-Warnwesten und Rucksack-Reflektoren zur Erhöhung der Sicherheit im öffentlichen Verkehr ausgestattet, Nikolaus- und Ostergeschenke wurden finanziert.

Hier shoppt Riesa

Genießen Sie das Einkaufsvergnügen der besonderen Art in über 30 Shops.

Ein Förderverein mit den entsprechenden Strukturen wurde gegründet. Mit großen Projekten ist aber nun die Rutsche gemeint. Schumann: „Kinder stark machen, wir bringen Ergebnisse“ ist unser Leitbild. Der Bürgermeister Heiko Driesnack der Stadt Königsbrück konstatiert, dass der Förderverein überraschend schnell und geräuschlos Vieles in Bewegung bringt und Projekte umsetzt. Ihn freut vor allem das außerordentlich konstruktive Engagement der Eltern. Nora Seidler brachte die Crowd-Funding Idee über 99 Funken mit Unterstützung der Sparkassen ins Gespräch. „Es ist keine Spendenaktion über Angehörige, sondern die Wertschöpfung der Unternehmen sollte in die Region, in unsere Kinder zurückfließen,“ so die Projektchefin. Seit über zwei Jahren fehlte die Rutsche im Kindergarten, da die Alte nach Witterungseinflüssen zerbrach. Am 8. August war es endlich soweit: Ein Bagger, ein Kipper, ein vormontierter Rutschenturm, eine Rutsche und drei sehr fleißige Herren rückten im Kinderhaus Regenbogen ein. Viele kleine Kinderaugen vergaßen glatt das Spielen an diesem Tag und verfolgten die spannenden Erd- und Montagearbeiten. Definitiv ein Höhepunkt!

Spende für jeden Einkauf

Es gab bald kein Halten mehr und „Auf die Rutsche - fertig - los!“ steht nun auf der täglichen Tobe-Liste für die Kinder. Zusätzlich bietet die installierte Bank unter dem Rutschentum ein gemütliches Schattenplätzchen an heißen Tagen. „Der neue Turm berücksichtigt nun auch pädagogische Anforderungen zur Motorikverbesserung beim Aufstieg über Netze und Querstangen“ freut sich Kita- Letierin Carmen Dreßler. Ein großes Dankeschön gilt jedem einzelnen Spender, vor allem dem Flughafen Dresden und der Zahnarztpraxis Dr. Dannenberg. Mit dem Einkauf bei Amazon kann man mit Amazon Smile und Hinterlegung des Kinderhauses Regenbogen bei jedem Einkauf etwas Gutes für die Kinder tun. Immerhin 0,5 Prozent des Umsatzes schenkt Amazon so dem Förderverein.(SZ)