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Im Schafstall geht das Lämmern los

Jetzt werden die Osterlämmer geboren. In der Naturschutzstation in Förstgen geht das rund um die Uhr.

Felix Wagner hält eines der ersten 20 Lämmer im Arm, das am Wochenende das Licht der Welt erblickte. Seine Schafherde in Förstgen zählt 150 Muttertiere. © Foto: Bernhard Donke

In der Naturschutzstation „Östliche Oberlausitz“ in Förstgen beginnt jetzt die Lammzeit bei den Heidschnucken. Das wird jetzt bis Ende März, Anfang April so weitergehen“, sagt Schäfer Felix Wagner. Noch sind es nur wenige Lämmer im Schafstall in Förstgen. Doch gemeinsam mit Schäferin Meike Biskop und Vladislav Bosert, Lehrling im zweiten Lehrjahr, betreut Wagner in diesen Tagen die Muttertierherde von 150 Tieren besonders intensiv. Rund 120 von ihnen werden noch bis Mitte April ein Lamm zur Welt bringen. „Da muss man schon 24 Stunden rund um die Uhr auf der Hut sein, dass nichts passiert, denn wir benötigen ja alle Lämmer für unsere Schafherden“, sagt der junge Schäfer. Die Lämmer werden dringend benötigt, um das Defizit an Schafen zu schließen, das durch den Wolfsangriff im Dezember entstanden war. „Dennoch werden wir auch in diesem Jahr einen kleinen Teil der männlichen Lämmer an private Schafhalter verkaufen“, sagt die Leiterin der Schäferei in der Naturschutzstation Meike Biskop gegenüber der SZ. (Bernhard Donke)