merken

Pirna

Im Schnellverfahren verurteilt

Ein verurteilter Intensivtäter reist illegal auf der A17 nach Deutschland ein - kommt aber nicht weit.

© Symbolfoto: Marko Förster

Für einen 29 Jahre alten Mann, der auf der A17 in einem Auto mit tschechischer Zulassung kontrolliert wurde, endete die Reise im Polizeigewahrsam. Wenig später hatte er einen Termin bei der Justiz am Amtsgericht Pirna. 

Nach Überprüfung der Personalien des Tscheche wurde bekannt, dass er führer ein Intensivstraftäter war. Das Landgericht Dresden hatte ihn im Dezember 2014 zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren und zehn Monaten wegen schweren Bandendiebstahls in 18 Fällen verurteilt. Im Juli 2017 erfolgte seine Überstellung nach Tschechien. Die Ausländerbehörde in Dresden entzog dem Tschechen im Jahr 2015 die Freizügigkeit, befristet auf neun Jahre und zehn Monate.

Anzeige
Badespaß und Erholung zugleich

Das Freizeitzentrum "Hains" ist für erholsame Stunden und schweißtreibende Sportangebote bekannt.

Aufgrund der erneuten unerlaubten Einreise und des damit verbundenen Verstoßes gegen die Rechtsnorm der BRD wurde der 29-Jährige in einem beschleunigten Verfahren am Amtsgericht Pirna zu einer Geldstrafe von 6.000 EUR verurteilt, im Anschluss wurde er in die Tschechische Republik überstellt.

Bei einer erneuten Einreise in das Bundesgebiet wird er verhaftet. Sollte er die geforderte Geldstrafe nicht aufbringen, so die Bundespolizei Berggießhübel, wird er 150 Tage Ersatzfreiheitsstrafe verbüßen. (SZ)