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Pirna

Immer mehr Langzeitarbeitslose finden Job

Trotz Sommerferien präsentiert sich der Arbeitsmarkt in der Sächsischen Schweiz und dem Osterzgebirge robust. Die Zahl der Stellenangebote wächst.

© Arbeitsagentur Pirna

Im Juli verharrt die Arbeitslosenquote im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge auf einem historisch niedrigen Niveau. Knapp 5 400 Frauen und Männer waren im vergangenen Monat ohne Job, das entspricht einer Quote von 4,2 Prozent wie schon im Juni. Das teilte die regionale Arbeitsagentur am Mittwoch mit. Am besten steht wieder einmal das Osterzgebirge mit lediglich 3 Prozent da.

Noch vor einem Jahr gab es im Landkreis fast 900 Arbeitslose mehr, lag die Quote bei 4,9 Prozent. Der bemerkenswerte Rückgang geht insbesondere darauf zurück, dass immer mehr Langzeitarbeitslose einen Job finden. So gehören dieser Gruppe heute 1 900 Menschen an, vor einem Jahr waren es noch 640 mehr. Diesen Erfolg reklamiert die SPD-Landtagsabgeordnete Dagmar Neukirch für ihre Partei und die Landtagsmehrheit von CDU/SPD. „Jedes Jahr hat der Landtag mehrere Millionen Euro für den Sozialen Arbeitsmarkt zur Verfügung gestellt. Durch das Landesprogramm Sozialer Arbeitsmarkt bekommen die sächsischen Jobcenter mehr Geld, um Menschen, die länger als ein Jahr arbeitslos gemeldet waren, besonders intensiv individuell zu beraten.“, so Neukirch.

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Im Juli konnte die Arbeitsagentur zudem mehr offene Stellen anbieten, insbesondere in folgenden Schwerpunktbranchen: Gesundheits-und Sozialwesen (335 Stellen), Verarbeitendes Gewerbe (248), Baugewerbe (230), Handel bzw. Kfz (183), Dienstleistungen (142), Gastgewerbe (124) sowie Verkehr und Lagerei (105). In der Zeitarbeit sind aktuell 257 Stellen gemeldet.

Es gibt allerdings auch eine Gruppe, in der die Arbeitslosigkeit im Juli gestiegen ist – die der unter 25-Jährigen. „Allerdings ist das zu dieser Zeit, bedingt durch Schul- und Ausbildungsende, nicht unüblich und kein Grund zur Sorge“, sagt Gerlinde Hildebrand, die Vorsitzende der Geschäftsführung der Pirnaer Arbeitsagentur.

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