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Immobilienpreise klettern immer weiter

Der Erwerb von Wohneigentum wird immer teurer - auch in Dresden. Das zeigt die Untersuchung eines Immobilienportals. 

Die Immobilienpreise in Dresden sind innerhalb eines Jahres um zwölf Prozent gestiegen. © Symbolfoto: kairospress

Wer in Dresden ein Haus oder eine Wohnung kaufen möchte, muss immer tiefer in die Tasche greifen. Allein von 2017 zum Vorjahr stiegen die Immobilienpreise hier um zwölf Prozent, wie eine Untersuchung des Immobilienportals Immowelt ergab. 

Kostete der Quadratmeter 2017 noch 1.990 Euro, waren es im vorigen Jahr 2.230 Euro. Damit fällt die Steigerung in Dresden jedoch immer noch niedriger aus als in anderen ostdeutschen Großstädten. So wurden Eigentumswohnungen und Häuser in Erfurt 21 Prozent und in Leipzig 17 Prozent teurer. Sie bewegen sich nun um die 2.000-Euro-Marke pro Quadratmeter. Beide Oststädte locken seit Jahren Zuzügler und damit potenzielle Käufer an. Dies kurbelt die Nachfrage an, weshalb kräftig gebaut und saniert wird. 

Auch in den günstigsten Städten Deutschlands lässt sich ein Aufwärtstrend beobachten: In Chemnitz legen die Preise innerhalb eines Jahres um 23 Prozent zu. Dennoch müssen Kaufwillige dort mit lediglich 1.060 Euro pro Quadratmeter rechnen. (SZ/kh)