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In den Brandschutz kommt Bewegung

Neue Fahrzeuge, neues Gerätehaus: Die Riesaer Kameraden könnten sich in diesem Jahr über einige Investitionen freuen.

© Symbolbild/Uwe Soeder

Von Stefan Lehmann

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Riesa. Die große Aufgabe des Jahres 2017 ist abgeschlossen: Wie Baubürgermeister Tilo Lindner am Donnerstag mitteilte, liegt der Brandschutzbedarfsplan für die Stadt Riesa mittlerweile beim Kreisbrandmeister. Er hoffe, dass dann keine größeren Änderungen notwendig sein werden und auf Grundlage des Plans die Arbeit der Feuerwehren in Riesa und Umgebung neu organisiert werden kann.

Auch soll sich in diesem Jahr aus Sicht der Feuerwehren einiges tun. Unter anderem sei eine Erneuerung im Fuhrpark vorgesehen: Der alte „Ello“ könne in den Ruhestand gehen, für ihn soll ein neues Löschfahrzeug vom Typ HLF 10 kommen. Außerdem habe die Stadt auch die Förderanträge für ein neues Gerätehaus an der Pausitzer Straße gestellt. Hier zeigte sich der Baubürgermeister allerdings noch zurückhaltend: Man solle „erstmal den Bär erlegen“ – sprich: die Fördermittelzusage abwarten.

Auf Förderung angewiesen ist die Stadt allemal. Sie habe kreisweit den größten Investitionsbedarf, sagte Ronald Voigt, beim Landratsamt Meißen für Brand- und Katastrophenschutz zuständig, während der Jahreshauptversammlung der Riesaer Feuerwehr. Im vergangenen Jahr hatte Riesa allerdings keinerlei Mittel aus dem 1,5 Millionen Euro großen Fördertopf erhalten, während anderswo Gerätehäuser renoviert und neue Fahrzeuge angeschafft wurden. Dieses Jahr stehen die Chancen besser, weil mehr Mittel zur Verfügung gestellt werden sollen.