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In den Skigebieten gibt's zu viel Schnee

Im Riesengebirge herrscht bereits eine Lawinenwarnstufe. Der Jeschken lockt mit Rabatt.

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Schneereich zeigt sich das Riesengebirge.
Schneereich zeigt sich das Riesengebirge. © PR

Auch in Polen und Tschechien herrscht tiefer Winter. Das polnische Institut für Meteorologie und Wasserwirtschaft warnt vor starken Frösten, gefrorenen Niederschlägen, die zu vereisten Fahrbahnen führen können. Die Warnungen für die nächsten Tage gelten für die Mehrzahl der Kreise in der Nachbarregion. Schwierige Bedingungen herrschen durch die anhaltenden Schneefälle im Nationalpark Riesengebirge. Wegen drohender Lawinengefahren wurden deshalb die Kamienczyk-Schlucht sowie der Zugang zum Zackelfall gesperrt. Nach Information der Bergwacht gilt momentan die Lawinenwarnstufe 3. Empfohlen wird, nur bis zur Höhe der Baumgrenze oder der Linie der Bergbauden zu wandern. Die Skigebiete sind geöffnet, kurzfristige Schließungen einzelner Pisten wegen Lawinen- und Schneebruchgefahr sind aber möglich.

Das Liberecer Skigebiet am Jeschken in Tschechien wurde trotz des Neuschnees erst am Sonntag voll geöffnet. Der neue Verwalter des Areals, die slowakische Gesellschaft Tatra Mountain mit dem Milliardär Igor Rattaj an der Spitze, investierte 2018 mehr als 20 Millionen Kronen in die Anlage und will die Saison gut nutzen. Schon Mitte November ist mit der Produktion von Kunstschnee begonnen worden, aber vor Weihnachten war wegen des warmen Wetter alles umsonst. Für das Jeschken-Skigebiet wurden 1 300 Saisonpässe verkauft, ein Jahr zuvor waren es nur ein paar Dutzend. Aktuell gibt es eine Neujahrspreissenkung. Ski- und Snowboardfahrer zahlen nun 450 Kronen pro Tag, das sind 140 weniger als zuvor. Kinder zahlen 250 Kronen, also rund zehn Euro. Wie lange das gilt, ist offen. „Neu sind die Betriebszeiten. Täglich fahren wir von 8 bis 15 Uhr. 17 bis 20 Uhr ist Abendskifahren“, sagte Sprecherin Balasová. (kpl, art)

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