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Pirna

In der Wohnstube der Fledermäuse

Das fledermausfreundliche Dorf Maxen feiert die besonderen Säugetiere. Dazu gehören besondere Einblicke und eine Exkursion.

Die Kleine Hufeisennase.
Die Kleine Hufeisennase. © dpa

So eine Hufeisennase ganz nah zu erleben, ist schon ein Erlebnis. Nach dem ersten Fledermausfest vor 15 Jahren hat sich die Müglitztaler Umweltinitiative jetzt für ein zweites entschieden. Es findet am Sonnabend, dem 24. August, 15 bis 22 Uhr statt. Unterstützt werden die Umweltfreunde vom Schlossbesitzer, vom Naturschutzbund-Landesverband und der Landesstiftung für Natur und Umwelt.

Wer möchte, kann sich einen Fledermauskasten bauen und mitnehmen. 17 Uhr hält ein Fledermausexperte einen Vortrag über die einzigen flugfähigen Säugetiere in Deutschland, die blind fliegen können, mit dem Kopf nach unten an der Decke hängen und dabei sogar kleine Babys zur Welt bringen, die sogenannten Klammerjungen. Besonders spannend wird es, wenn die Videoübertragung aus einem Wochenstubenquartier der Kleinen Hufeisennasen beginnt, sagt Gisela Niggemann-Simon von der Umweltinitiative. Gegen 20.30 Uhr startet eine Fledermaus-Exkursion, um die Tiere beim Ein- und Ausflug an ihren Quartieren zu beobachten.

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Maxen ist als fledermausfreundliches Dorf bekannt. Von besonderer Bedeutung sind die ehemaligen Kalkbrüche, in denen die Kleine Hufeisennase gut überwintern kann. Fledermaus-Sommerquartiere befinden sich auch im Kellergewölbe des Schlosses und im Dachboden der Kirche, wo vor drei Jahren eigens eine Wärmestube mit Einflugschneise eingebaut wurde. 

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