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Neue Häuser für Hochkirch

Den dritten Bauabschnitt des Eigenheimstandorts Kuppritzer Straße erschließt ein privater Investor. 15 Häuser sind geplant.

© Symbolbild: dpa

Von Kerstin Fiedler

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Hochkirch. Der Eigenheimstandort an der Kuppritzer Straße in Hochkirch hat wechselvolle Zeiten hinter sich. Das Mitte der 90er-Jahre von der Gemeinde geplante Gebiet sollte vor allem die Einwohnerzahlen erhöhen. Hochkirch nahm einen Kredit auf, erschloss zwei Bauabschnitte. Doch es ging schleppend voran. Heute sind die ersten beiden Abschnitte voll belegt und es gibt weitere Anfragen.

Das Glück für die Gemeinde ist, dass ein Geschäftsführer der Firma SLB – Stadt- und Landbau Bautzen in Hochkirch lebt und die Gemeindeentwicklung aktiv mitgestaltet. So kam der Kontakt mit dem Bürgermeister zustande, und die Firma kaufte die noch unerschlossene Fläche im Anschluss an die bereits belegten Grundstücke. Im Gemeinderat wurde dies kürzlich beschlossen. So können nun laut Aussage des Hockircher Bürgermeisters Norbert Wolf (CDU) 15 neue Eigenheime entstehen.

Da die Gemeinde auch von den einst sehr strengen Vorschriften zu Dachform, Farbe und Geschosshöhe abgegangen ist, entstand in den vergangenen Jahren eine bunte Wohnsiedlung. Um die Grundstücke zu vermarkten, beteiligte sich die Gemeinde an Messen, senkte den Quadratmeterpreis und führte einen Kinderbonus ein. Auch Doppelgrundstücke konnten erworben werden. All das half, dass an der Kuppritzer Straße nun alle Grundstücke in den ersten beiden Abschnitten vergeben sind. „Ich freue mich, dass die Gemeinde dadurch entlastet wird, und es trotzdem möglich wird, dass mehr Leute nach Hochkirch ziehen“, sagt Norbert Wolf.