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Döbeln

In Kriebstein sind die Parkplätze knapp

Es gibt nur wenige freie Stellflächen. Einige Plätze vermietet die Gemeinde. Die sind sehr begehrt.

© Jan Woitas/dpa (Symbolfoto)

Kriebstein. Selbst wer in Kriebstein Verwandte besucht, kommt oft nicht umhin, für den Parkplatz, den er in dieser Zeit nutzt, zu zahlen. Die Parkflächen sind knapp, „wie im gesamten Talsperrengebiet“, sagt Bürgermeisterin Maria Euchler (FWK).

Eine Stunde parken kostet in Kriebethal einen Euro. Wer das Auto den ganzen Tag stehen lassen möchte, zahlt drei Euro. Für Eltern, die ihren Nachwuchs in die Kita bringen oder von dort abholen wollen, stehen fünf Kurzzeitparkplätze zur Verfügung. Nur vor dem Zahnarzt, dem Fleischer und auf dem Firmenparkplatz der Wepa gibt es noch kostenlose Stellflächen. Für fünf Plätze an der früheren Edeka, die die Gemeinde zur Miete angeboten hat, gab es sofort Interessenten.

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Die zweite Biennale und 12. OSTRALE widmet sich ab dem 11. Juni bis zum 1. September dem Leitgedanken „ismus“.

Wohl auch deshalb fand der Einwand eines Bürgers zum Haushaltsplan keine Mehrheit. Der Mann war der Meinung, dass die Gemeinde keine weiteren Parkplätze beim Zahnarzt schaffen und die dafür geplanten 15 000 Euro lieber in den Trockenschuppen stecken sollte. Dort sei eine Notsicherung des Daches und der Fenster dringend nötig.

Das Geld ist allerdings nicht nur für die Parkplätze eingeplant. Sie sind lediglich ein „Nebenprodukt“. Im Bereich der Aufenthaltsräume der Arztpraxis hatte sich Schimmel gebildet. Deshalb wird das Gebäude trockengelegt und die Baugrube anschließend mit Erde und Schotter wieder aufgefüllt.

Die nach ihren Worten einmalige Gelegenheit, in diesem Zusammenhang mit wenig Aufwand zusätzliche Stellflächen zu schaffen, sieht nicht nur Maria Euchler so. Auch zehn Gemeinderäte lehnten den Einwand des Bürgers ab. Zwei Räte enthielten sich der Stimme.