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In Wehlen wird das Parken teurer

Wer sein Auto an der Elbe abstellen will, muss bald mehr bezahlen. Aber nicht nur dort.

© Dirk Zschiedrich

Von Nadine Franke

Stadt Wehlen. Wenn die Elbtal-Besucher ab Ostern mit dem Auto in Wehlen anreisen, erwartet sie in dieser Saison eine Neuerung, die an den Geldbeutel geht: Die Stadt erhöht in diesem Jahr die Parkgebühren. Die Neufestsetzung hat der Stadtrat in seiner Sitzung am vergangenen Dienstag beschlossen. Am teuersten wird es am Elbeparkplatz. Sieben Euro wird das Tagesticket kosten. Das hat allerdings nichts mit der Sanierung des Parkplatzes im vergangenen Jahr zu tun. Grund ist die Haushaltskasse der Stadt. „Die Erhöhung fällt uns nicht ganz leicht“, sagt Wehlens Bürgermeister Klaus Tittel (CDU). Aber die Haushaltslage zwinge die Stadt dazu, bis an die Schmerzgrenze zu gehen.

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Bis Ostern werden die Gebühren an allen sechs Parkplätzen der Stadt erhöht. Früher kostete die erste Stunde noch 50 Cent, nun wird die Gebühr einheitlich auf einen Euro erhöht. Der Preis für jede weitere Stunde richtet sich danach, wie zentral gelegen der Parkplatz ist. Im Stadtzentrum und auf dem Elbeparkplatz kostet jede weitere Stunde zwei Euro – bis zum Tageshöchstsatz von sieben Euro. Auf den anderen Parkplätzen sind die Gebühren gestaffelt. Der günstigste Tagespreis beträgt drei Euro am Stadtrand. Neben den Preisen ändern sich die Zeiten, zu denen Gebühren anfallen. Der Stadtrat einigte sich, das Parken täglich von 8 bis 20 Uhr kostenpflichtig zu machen. Das ist in dieser Saison vorerst nur für die Tagesbesucher relevant. Die Anwohner und Vermieter von Parkplätzen für Touristen sind von den Änderungen nicht betroffen, sie zahlen mit ihren Dauerparkkarten weiterhin drei Euro pro Tag.

Am Elbeparkplatz soll vor Saisonbeginn noch ein neuer Parkscheinautomat aufgestellt werden. Dieser wird neben Münzen und Zahlung per Chip auf der Geldkarte dann auch Geldscheine annehmen. Die Anschaffung wird die Stadt noch einmal einen höheren vierstelligen Betrag kosten. Aber das sei es wert, sagt Bürgermeister Klaus Tittel, denn nicht jeder habe so viele Münzen einstecken. Angenommen wird der Parkplatz seit seiner Sanierung aber gut wie immer, bestätigt er. Am ersten warmen Frühlingswochenende vor zwei Wochen war er proppevoll.