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Deutschland & Welt

Indien: Dutzende Tote nach Unwettern

Über 50 Menschen starben in Indien und Pakistan nach starken Regenfällen während der Monsun-Zeit. Im Süden Indiens gab es einen Erdrutsch.

Feuerwehrleute räumen eine Straße in Mumbai nach einem durch starke Regenfälle verursachten Erdrutsch frei. Die Monsunzeit in Indien dauert von Juni bis September.
Feuerwehrleute räumen eine Straße in Mumbai nach einem durch starke Regenfälle verursachten Erdrutsch frei. Die Monsunzeit in Indien dauert von Juni bis September. © Rafiq Maqbool/AP/dpa

Neu Delhi/Islamabad. Bei einem Erdrutsch im Süden Indiens sind nach Behördenangaben mindestens 42 Menschen ums Leben gekommen. 24 würden noch vermisst, teilte ein Regierungsvertreter im Distrikt Idukki im Bundesstaat Kerala am Sonntag mit. Zwölf Menschen waren aus den Trümmern einer Siedlung von Arbeitern einer Teeplantage lebend geborgen worden. In Pakistan starben nach starken Regenfällen mindestens 13 Menschen.

Den Erdrutsch hatte am Freitag heftiger Monsunregen ausgelöst, als die meisten der Teepflücker noch schliefen. Überschwemmungen und Schlammlawinen sind alljährliche Begleiter der Monsun-Saison, die in Indien von Mai bis September dauert. Der Regen ist lebenswichtig für Pflanzenwelt und Landwirtschaft, kann für die Menschen aber auch immer wieder lebensbedrohlich werden.

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In Pakistan sind die südlichen Provinzen Sindh und Baluchistan sowie die Millionenmetropole Karatschi besonders schwer von den jüngsten Unwettern betroffen. Hunderte Menschen wurden von Rettungskräften und Militär vor den Fluten in Sicherheit gebracht, wie Behördenvertreter am Sonntag sagten. Auch Brücken und Straßen seien beschädigt worden.

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