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Wirtschaft

Industrie verdient etwas weniger

Sachsens Industrie hat seit Jahren erstmals wieder Umsatzeinbußen verbucht. Anders sieht das beim Baugewerbe aus.

Ein Mitarbeiter der sächsischen Thermofin GmbH lötet bei der Montage an einem Wärmetauscher.
Ein Mitarbeiter der sächsischen Thermofin GmbH lötet bei der Montage an einem Wärmetauscher. © Robert Michael/dpa

Kamenz. Die sächsische Industrie hat nach Jahren des Wachstums erstmals wieder Umsatzeinbußen verbucht. Wie das Statistische Landesamt am Dienstag mitteilte, sank der Umsatz von größeren Unternehmen im ersten Halbjahr um 3,8 Prozent auf rund 30,1 Milliarden Euro. Besonders im Auslandsgeschäft gingen die Umsätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurück - laut Statistik um mehr als sechs Prozent. 

Auf dem Binnenmarkt lag das Minus bei 2,2 Prozent. Besonders betroffen sind demnach Autobauer und Zulieferindustrie: Der mit 8,4 Milliarden Euro umsatzstärkste Wirtschaftszweig musste von Januar bis Juni Einbußen von 10,2 Prozent hinnehmen.

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Hingegen legte das Baugewerbe in den ersten sechs Monaten des Jahres um 14,4 Prozent zu - und verbuchte einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden.

Sachsens Wirtschaft verkaufte insgesamt im ersten Halbjahr zudem weniger Waren ins Ausland. Der Export ging um 2,1 Prozent auf rund 20,3 Milliarden Euro zurück. (dpa)

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