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Initiative ist jetzt ein Verein

Das Bündnis „Bürger für Meißen“ will eine Landesaussstellung und Gartenbau in der Stadt fördern.

© Archiv/Claudia Hübschmann

Meißen. Dreißig Mitbegründer haben jetzt die Gründungsurkunde für den Verein „Bürger für Meißen – Meißen kann mehr“ unterzeichnet. Über den Eintrag in das Vereinsregister werde informiert. Zum Vorstand wurden gewählt: Kathrin Christl, Christina König, Ingolf Brumm, Frank Buchholz, Jens Löffler und Gerd Wegner.

In Vorbereitung der Oberbürgermeisterwahl am 9. September und der Stadtratswahl 2019 möchte das Bündnis eigenem Bekunden zufolge einige inhaltliche Schwerpunktthemen und Bürgeranliegen in den Mittelpunkt seiner Arbeit stellen. So begrüßt es die rege Bereitschaft von inzwischen fünf Kandidaten, welche bei der Oberbürgermeisterwahl 2018 antreten und wertet dies als Ausdruck von gelebter Demokratie.

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Ausdrücklich unterstützt die Initiative „Bürger für Meißen – Meißen kann mehr“ die Kandidatur des Bürgerrechtlers Frank Richter für das Amt des Rathauschefs. „Wir sind davon überzeugt, dass er mit seiner vermittelnden und integrierenden Art ebenso wie mit seiner politischen Kompetenz eine lebendige Stadtgesellschaft fördern und so Meißen in eine gute Zukunft führen wird“, heißt es in der Mitteilung vom Donnerstag .

Die Bürger für Meißen erinnern daran, dass 2029 die Gründung der Stadt vor 1 100 Jahren begangen wird. Dieses Jubiläum dürfe nicht nur lokale Bedeutung haben, sondern könne auch weit darüber hinaus ausstrahlen. Das Datum sein ein Orientierungspunkt für das nächste Jahrzehnt der Stadtentwicklung.

Leitbild der Aktivitäten des Vereins in Gründung ist es, Meißen als geschichtsträchtige, liebenswerte und tolerante Stadt voranzubringen. Zur Umsetzung dieses mittelfristigen Zieles werde ein umfängliches Maßnahmenpaket mit kurz-, mittel-, und langfristigen Inhalten erarbeitet. Alle Bürger sind zu einer Vorbereitungsdekade aufgerufen, in der es gilt, sich mit Ideen und Taten einzubringen.

Bestandteil dieser Vorbereitungsdekade soll beispielsweise die Bewerbung Meißens für eine sächsische Landesgartenschau sein inklusive der Aufwertung der Lebensqualität im Triebischtal, so insbesondere entlang des Triebischufers. Es gebe viele erfolgreiche Beispiele, dass bei überlegtem Einsatz der Mittel und entsprechenden Impulsen Landesgartenschauen Motoren städtischer Entwicklung waren. Weitere Ziele könnten aber auch eine Landesausstellung 2029 in Meißen sein, vielleicht in Verbindung mit Schloss Siebeneichen und einem Museum der Romantik.

Geschäftsstelle Nikolaisteg 8, Telefon: 03521 4889208, Fax: 03521 4889210, Email: [email protected], Internet: www.buerger-meissen.de