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Interesse am Sächsischen Wolf groß

Freital hat die riesige Brache auf einer großen Immobilienmesse angeboten – und ist mit dem Ergebnis zufrieden.

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© Andreas Weihs

Von Tobias Winzer

Freital. Mit neuen Kontakten zu potenziellen Investoren und etwas weniger Werbebroschüren ist Freitals Baubürgermeister Jörg-Peter Schautz von Europas größter Immobilienmesse, der Expo Real, zurückgekehrt. Die Stadt warb dort für die geplante Bebauung des Areals am ehemaligen Sächsischen Wolf an der Ecke Dresdner Straße/Poisentalstraße. „Wir konnten viele Gespräche zu der Fläche führen und Kontakte zu Investoren knüpfen“, sagt Rathaussprecher Matthias Weigel. „Wir werten den Auftritt bei der Messe als Erfolg.“ Als besonders hilfreich habe sich das neue Exposé erwiesen, das die Stadt extra für die Messe erstellt hatte.

Konkrete Angebote für den Kauf der Fläche gab es zwar nicht. Aber das sei auch nicht der Anspruch gewesen, so Weigel.

Auf dem rund 22 000 Quadratmeter großen Grundstück soll ein Mix aus Büros, Restaurants, kleinen Geschäften, Handwerk, Praxen und Parkplätzen entstehen. Auch ein Kino oder Kulturzentrum sind möglich. Außerdem sind Wohnungen geplant. Das Investitionsvolumen wird auf rund 30 Millionen Euro geschätzt. Feststeht, dass die Stadt dort kein reines Einkaufszentrum bauen lassen will. Nur maximal 3 400 Quadratmeter der insgesamt zur Verfügung stehenden Nutzfläche von 26 300 Quadratmetern sollen für den Einzelhandel genutzt werden. Wie die Gebäude gestaltet werden, ist noch völlig offen.

Die Stadt will bis Jahresende einen Investor für das Vorhaben finden. „Der Auftritt bei der Messe war nur ein Baustein dafür“, so Weigel. Am vergangenen Freitag hat die Stadt außerdem eine Anzeige in der Süddeutschen Zeitung geschaltet. Außerdem wird das Grundstück auf verschiedenen Immobilienportalen angeboten.