merken

Interessentin für Kleines Café springt ab

Die Gemeinde hatte gehofft, eine Betreiberin für das Lokal gefunden zu haben. Doch jetzt sind neue Ideen gefragt.

Die Bewerberin war vor Ort. Das das kleine Café ein Saisonbetrieb ist, habe nicht in ihr Konzept gepasst. © Lutz Weidler

Diesbar-Seußlitz. Der Nünchritzer Bürgermeister Gerd Barthold (CDU) hatte es Ende Februar bewusst vorsichtig formuliert und erst einmal von einer Interessensbekundung für das Kleine Café in Diesbar-Seußlitz gesprochen. Ein Termin vor Ort sollte klären, ob daraus vielleicht mehr werden könnte. 

Doch diese Hoffnung hat sich jetzt zerschlagen. Wie Barthold in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates berichtete, ist er am vergangenen Wochenende gemeinsam mit der bisherigen Café-Betreiberin Ingrid Zeidler und der Dresdner Interessentin vor Ort gewesen. „Die Frau wollte ihr Gewerbe in Dresden aufgeben und sich in Diesbar-Seußlitz etablieren“, so Barthold. Dass das Kleine Café ein Saisonbetrieb ist, habe aber nicht in das Konzept der Interessentin gepasst.

Anzeige
Symbolbild Anzeige

Zum Start in die Gartensaison

Egal ob für den Garten oder den Innenausbau: Bei Ihrem LandMAXX sind Sie rundum versorgt. Landmaxx hat viele Artikel reduziert!

Hilfe von der Marketinggesellschaft?

Nach der Absage ist die Gemeinde nun weiterhin auf der Suche nach einem neuen Betreiber für das Kleine Café. Schon seit November vergangenen Jahres hält man Ausschau nach einer Nachfolgerin für Ingrid Zeidler. Die ehemalige Museumschefin der Hoflößnitz in Radebeul hatte das Café kurz nach dessen Eröffnung im August 2011 übernommen und fast acht Jahre lang gestaltet. Um dieses Angebot zu erhalten, will die Gemeinde jetzt weitere Gespräche mit dem Tourismusverein führen. „Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben“, sagt Bürgermeister Barthold.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Jürgen Schmidt regte indes an, wegen des Kleinen Cafés eine Anfrage an die Dresdner Marketinggesellschaft zu stellen. Immerhin sei die Gemeinde Mitglied, also könne sie auch einen Versuch in diese Richtung wagen. Die Gemeindeverwaltung will sich dieser Sache jetzt annehmen. (SZ/ksh)