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Internet-Analyse in Kriebstein

Bei der Auswertung sollen die sogenannten „weiße Flecken“ aufgezeigt werden.

© Jan Woitas/dpa

Kriebstein. Die Gemeinde will nun doch die 50 000 Euro Planungsleistung abrufen, die der Bund für die Analyse des Breitbandausbaues benötigt. Dies beschloss der Gemeinderat einstimmig in seiner jüngsten Sitzung.

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Eigentlich wollte die Gemeinde nicht darauf zurückgreifen, da die Telekom die Gemeinde flächendeckend mit 50 Mbit/Sekunde versorgen wollte, mit Ausnahme des Ortsteil Höfchen, der mittels Richtfunk und einer Refinanzierung abgedeckt werden sollte. Doch trotz gegenteiliger Versprechen meldeten immer noch Bürger und Unternehmen, dass bei ihnen keine 50 Mbit/Sekunde anliegen würden. Aus diesem Grund entschloss sich der Gemeinderat, eine Analyse durchführen zu lassen, bei der die sogenannten „weiße Flecken“ aufgezeigt werden sollen. Die Schließung dieser Lücken trägt später der Bund.

„Es gibt Städte in Deutschland, die erreichen fast ein Gigabyte/Sekunde. Wenn wir weiterhin für Firmen und Privatpersonen attraktiv sein wollen, dann müssen wir für eine gute Internetverbindung in Kriebstein sorgen“, so Gemeinderatsmitglied Ronny Kroll (Freie Wähler). „Gerade in den ländlichen Gegenden ist das Internet oft die wichtigste Verbindung für viele Menschen und Unternehmen. Und da kann das hier nur der Anfang sein.“

Mit der Durchführung der Analyse wird die Firma PLA.NET Sachsen aus Kemmlitz beauftragt. Die dafür veranschlagten Kosten liegen bei 25 727 Euro. Der Rest des Geldes soll dann in den Ausbau des Internets gesteckt werden. (DA/an)