merken

Garten

Invasion der Nacktschnecken wird kommen

Um die Pflanzen im Garten vor den Schnecken zu schützen, sollten Gärtner offensiv vorgehen.

Die Nacktschnecken fressen sich schamlos durch unsere Gärten: Erfahrene Gartenfreunde streuen jetzt Schneckenkorn aus und legen wo immer möglich Schneckenzäune zum Schutz der Pflanzen an. © Foto: Dreyling

Der eigene Garten ist die heimische Idylle zum Entspannen. Die Blumen blühen, das Gemüse wächst – aber Moment, die Fressstellen an den Blättern sind doch neu. Da haben sich wohl wieder die Nacktschnecken satt gefressen. Mit Schneckenzäunen, Bierfallen und Schneckenkorn wird zum Angriff auf die Schleimer geblasen. Oftmals allerdings vergeblich. Kaum sind die ersten Schnecken zurückgeschlagen, folgen über Nacht die nächsten. Wichtig im Kampf gegen die Tiere: Die zur Strecke gebrachten Nacktschnecken sofort entsorgen. Denn die Kriechtiere fressen nicht nur den alles was im Garten grünt und blüht, sie fressen auch tote Artgenossen auf. 

Gegen Schnecken hilft Geduld

Um die Bissspuren zu vermeiden, streuen erfahrene Gartenfreunde Schneckenkorn aus und legen wo immer möglich Schneckenzäune zum Schutz der Pflanzen an. Als besonders wirksam gilt Schneckenkorn mit dem Wirkstoff Metaldehyd, der anderen Tieren wie Igeln, Katzen oder Hunden nichts anhaben kann. Im Fachhandel gibt es dazu mehr Informationen.

Manche Hobbygärtner schwören bei der Bekämpfung der Nacktschnecken auf die Bierfalle. Die Nacktschnecken sind ganz wild auf das Bier, an dem sie schließlich eingehen. Der Nachteil: Das Getränk ist so verlockend, dass immer mehr Schnecken angelockt werden. Obendrein fressen sie auf dem Weg zum Bier auch noch alles auf, was sie finden. Die Bierfalle bietet sich eigentlich nur an, wenn sie so günstig platziert werden kann, dass sie die Schnecken von Beeten und Büschen weglockt. Ganz wichtig: Die be- und ertrunkenen Schnecken sofort entsorgen.

Osterüberraschung