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Italienische Marine rettet mehr als 440 Migranten im Mittelmeer

Unter den Geretteten seien zwei Schwangere und 124 Kinder, darunter zehn Babys, berichtete die Marine am Donnerstag.

Rom. Die italienische Marine hat nach eigenen Angaben 443 Migranten auf dem Mittelmeer gerettet und in den Hafen von Augusta auf Sizilien gebracht. Unter den Geretteten seien zwei Schwangere und 124 Kinder, darunter zehn Babys, berichtete die Marine am Donnerstag.

In der vergangenen Woche hatte Innenminister Angelino Alfano dem Parlament mitgeteilt, dass in den ersten fünf Monaten dieses Jahres bereits rund 40.000 Migranten die italienische Küste erreicht hätten - ein Rekord.

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Bereits zuvor hatte Alfano immer wieder mehr Unterstützung von den europäischen Partnern gefordert, da Rom den Ansturm alleine nicht mehr bewältigen könne. Er hatte gewarnt, an der nordafrikanischen Küste warteten Hunderttausende Menschen darauf, nach Europa zu gelangen.

Seit einem schweren Unglück mit mehr als 400 toten Flüchtlingen vor Lampedusa im Oktober hat Italien mit der Aktion „Mare Nostrum“ die Überwachung des Mittelmeerraumes verstärkt. Das hat den Migrantenstrom seit Monaten massiv erhöht. Auch in Schönwetterperioden versuchen mehr Flüchtlinge aus Afrika oder dem Nahen Osten nach Italien zu gelangen. In der Regel werden die Überfahrten von Schlepperbanden organisiert. (dpa)