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„Ja“ zu Dresden

Am Wochenende findet erstmals der Deutsche Hochzeitskongress in der Stadt statt. Die ist auch bei auswärtigen Paaren sehr beliebt.

© Symbolfoto: Christian Juppe

Von Sarah Herrmann

Floristen, Schneider, Bäcker – sie alle kommen am nächsten Wochenende im Hotel Bellevue zusammen. Erstmals findet der Deutsche Hochzeitskongress in Dresden statt. Das Treffen richtet sich an alle Dienstleister und Unternehmer, die sich mit Hochzeiten beschäftigen. Mit rund 350 Teilnehmern wird gerechnet. Zum vierten Mal findet das bundesweit größte Branchentreffen statt. Dort können die Hochzeitsprofis an Workshops teilnehmen und Vorträgen lauschen. In die Landeshauptstadt wurde die Veranstaltung von Hochzeitsplanerin Anikó Arzner geholt – aus gutem Grund.

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„Als Dresdner Hochzeitsplanerin weiß ich: Hier gibt es die perfekten Orte für Hochzeiten aller Art und viele kreative Köpfe. Das möchte ich unbedingt meinen Kollegen aus ganz Deutschland präsentieren“ sagt Arzner, die bereits seit zehn Jahren Hochzeiten plant. Ihrer Einschätzung kann das Standesamt nur zustimmen – und sie mit Zahlen belegen.

Im vergangenen Jahr schnellte die Zahl der Eheschließungen erneut nach oben. 3 136 Paare gaben sich das Jawort. Etwa 358 von ihnen sind nicht in Dresden gemeldet. Diese Zahl ist laut Standesamtsleiter Frank Neubert in den vergangenen Jahren weitestgehend konstant. „In den meisten Fällen wurde ein Partner in Dresden oder in der Nähe geboren“, sagt er. „Oder sie heiraten hier, weil Dresden so schön ist.“ Wie auch die Dresdner Paare wollen die meisten Auswärtigen in der Villa Weigang auf der Goetheallee heiraten.

„Die unter Denkmalschutz stehende Villa Weigang ist und bleibt erste Adresse für Auswärtige und Dresdner. Hier heiraten über 1800 Paare im Jahr“, sagt Neubert. Von Vorteil sei, dass für die Nutzung der Räume keine Zusatzkosten entstehen. Außerdem wurde das Gebäude auch schon zum schönsten Standesamt Deutschlands gekürt. Vielleicht animiert das in diesem Jahr ja noch mehr Paare zum Vermählen. Die Dresdner Branche dürfte nach dem Kongress vorbereitet sein.