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Neuer James-Bond-Film wird verschoben 

Die Premiere war für den April geplant. Aufgrund des Coronavirus müssen sich die Fans jetzt noch einige Monate gedulden.

Daniel Craig, James-Bond-Darsteller, bei der Premiere des James Bond Films «Spectre». Auf die Premiere des fünften und letzten Bond-Films mit Craig müssen sich die Fans noch etwas gedulden.
Daniel Craig, James-Bond-Darsteller, bei der Premiere des James Bond Films «Spectre». Auf die Premiere des fünften und letzten Bond-Films mit Craig müssen sich die Fans noch etwas gedulden. © Jörg Carstensen/dpa (Archiv)

London. Die Premiere des neuen James-Bond-Films wird um sieben Monate in den Spätherbst verschoben. Wie die Macher am Mittwoch auf der offiziellen 007-Website und in sozialen Medien bekanntgaben, wird der Start "nach sorgfältiger Überlegung und gründlicher Bewertung des weltweiten Kinomarktes" auf November 2020 verlegt. 

Die New York Times schrieb, dass die spätere Premiere eine Reaktion auf die "weltweite Bedrohung durch das Coronavirus" sei. Es ist anzunehmen, dass die Produzenten befürchten, der Film würde nach dem Ausbruch der Krankheit nicht genügend Einnahmen einspielen.

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Eigentlich hatte der 25. James-Bond-Film "No time to die" ("Keine Zeit zu sterben"), der fünfte und letzte mit Daniel Craig in der Hauptrolle, Anfang April anlaufen sollen. Der Kartenvorverkauf für den Agententhriller hatte auch in Deutschland bereits begonnen.

Wegen des Coronavirus war zuvor aber schon die gesamte Werbetour in China abgesagt worden. Anfang der Woche hatten die Autoren des einflussreichen James-Bond-Blogs eine Verschiebung des Kinostarts gefordert.

Es ist bereits das dritte Mal, dass der Start des Films verschoben wird. Zunächst war Regisseur Danny Boyle wegen "kreativer Differenzen" vom Projekt zurückgetreten und durch den US-Amerikaner Cary Joji Fukunaga ersetzt worden. Dann wurde der Termin um weitere zwei Monate verlegt, weil das Drehbuch nachgebessert werden musste. (dpa)