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Jan Bindig im Interview: Operation Datenrettung

Interview mit Jan Bindig, CEO von DATARECOVERY®

Foto: PR
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Nach Angaben des EMC Data Protection Index liegt der wirtschaftliche Schaden, der deutschen Unternehmen durch Datenverluste entsteht, bei rund 34 Milliarden Euro pro Jahr. Doch nicht alle verloren geglaubten Daten sind wirklich unwiderruflich weg. Professionelle Datenretter wie Jan Bindig, Geschäftsführer der DATARECOVERY® in Leipzig, können oft weit über 90 Prozent der Daten rekonstruieren. Wie man das macht, erläutert er uns in einem Interview.

Was sollte man tun, wenn der Ernstfall eingetreten ist?

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Was man tunlichst vermeiden sollte, ist selbst am Gerät „herumzudoktern“, denn sonst riskiert man irreversible Schäden. Ich habe schon erlebt, dass Kunden Festplatten mit brachialer Gewalt geöffnet haben, um entweder einfach nur zu schauen ob man da selbst was machen könne, oder diese nach YouTube-Anweisung selbst zu reparieren. Das sollte man in jedem Fall unterlassen. Eine Festplatte darf nur mit Spezialwerkzeug in einem Reinraum geöffnet werden. Denn jedes Staubkorn kann bereits zu viel sein. Es kommt dann häufig zu Oberflächenschäden, also zum Zerkratzen der Magnetscheiben und macht die ganze Sache nur noch schlimmer. Wenn sich auf dem Laptop wirklich wichtige Daten befinden, sollte man sich besser an ein professionelles Datenrettungsunternehmen wenden.

Wie funktioniert die Datenrettung von Festplatten konkret?

Ausgestattet mit ESD-Schutzkleidung starten unsere Ingenieure zunächst mit einer Mikro-Operation. Wenn sie Glück haben, handelt es sich nur um einen Headcrash. Dann tauschen wir die Schreib- und Leseköpfe gegen eine funktionierende Einheit aus unserem über 100.000 Teile umfassenden Ersatzteil-Lager aus, justieren die Steuerung und können so den Arbeitsaufwand verhältnismäßig klein halten. Wenn es sich allerdings um eine deutlich schwerere Beschädigung der Festplatte handelt, wird die Magnetscheibe mit den darauf gespeicherten Daten zunächst transplantiert, um eine genaue Diagnose erstellen zu können. Die liegt im Normalfall nach ein bis zwei Tagen vor und wird dem Kunden zusammen mit dem Kostenvoranschlag zugestellt. Ist er einverstanden, startet die Operation Datenrettung.

Wie werden die Daten wiederhergestellt?

Was von der magnetischen Oberfläche übrig ist, wird nun „gelesen“ und als so genannte Rohdaten auf einen anderen Datenträger kopiert. Im Rahmen der logischen Rekonstruktion werden die Rohdaten in mehreren Arbeitsschritten manuell, halbautomatisch sowie mithilfe von uns entwickelter Software Bit für Bit wiederhergestellt. Je nach Schweregrad der Beschädigung kann diese „Reanimation“ zwischen einigen Stunden und mehreren Wochen dauern. So zum Beispiel, wenn die Daten noch verschlüsselt waren. Dann steigt der Aufwand, weil die Entschlüsselung von Daten, die sich auf einer kaputten Festplatte befinden, wesentlich komplizierter ist. Nach erfolgreicher Datenrettung ist die Operation beendet und der Kunde kann die wiederhergestellten Daten aus der digitalen Intensivstation abholen.

Geht es bei der Datenrettung nur um Festplatten oder auch andere Speicherarten?

Im Zuge des technischen Fortschritts der letzten Jahrzehnte gehören Festplatten technisch schon fast zu den Dinosauriern. Aufgrund der niedrigen Kosten pro Speichereinheit werden sie jedoch weiter entwickelt und auch nach wie vor am häufigsten eingesetzt. Aber der Einzug der so genannten Flash-Speicher ist nicht aufzuhalten. Neben USB-Sticks, Speicherkarten für digitale Kameras und Smartphones, sind SSD im Notebook Bereich aber auch im professionellen Server-Umfeld mittlerweile Standard. Wir haben uns deshalb vor etlichen Jahren auch auf diese Speicherarten konzentriert und gehören mittlerweile technologisch zu den Marktführen in Deutschland. Wir erhalten viele SSD, die zuvor erfolglos bei anderen Datenrettungsfirmen bearbeitet wurden. Gelingt uns dann die Wiederherstellung dieser Speichermedien, ist der Kunde natürlich superglücklich – und wir sind es auch. Unser eigener Qualitätsanspruch liegt mit 95% an garantierten Daten für den Kunden sehr weit oben.

Über Jan Bindig:

Jan Bindig ist CEO der auf IT-Forensik und Datenrettung spezialisierten DATARECOVERY®. Das Unternehmen bietet schnelle und kompetente Unterstützung bei digitalen Datenverlusten aller Art. Die Wiederherstellungsquote liegt bei über 90 Prozent. Jan Bindig ist seit vielen Jahren in der IT Branche zu Hause: Neben der Spezialisierung im Bereich Reverse-Engineering war er bereits Ende der 90er Jahre in vielen IT-Projekten im Bereich Serveradministration und Netzwerksicherheit aktiv. Nach dem Wirtschaftsinformatikstudium in Leipzig und längeren Auslandsaufenthalten unter anderem in Osteuropa und Großbritannien gründete er 2004 sein inhabergeführtes Unternehmen mit Standorten in Chemnitz, Leipzig und Hamburg. Als Spezialist für IT-Sicherheit ist er auch auf zahlreichen Kongressen und Konferenzen im Bereich IT-Sicherheit und E-Discovery zu finden.

Homepage: https://www.datarecovery-datenrettung.de/

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