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Jedes vierte Fahrzeug mit Beanstandungen

Zoll und Polizei haben zwei Tage auf der B178 bei Oderwitz den gewerblichen Güter- und Personenverkehr kontrolliert. Aber nicht nur das.

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Die Beamten bei einer Kontrolle auf der B178.
Die Beamten bei einer Kontrolle auf der B178. © Polizei

Bei einer zweitägigen Kontrolle durch Zoll und Polizei auf der B178 bei Oderwitz hatten  Beamte bei 25 der 100 überprüften Fahrzeuge etwas zu beanstanden. Im Fokus standen am Dienstag und Mittwoch Vormittag jeweils von 7 bis 14.30 Uhr der gewerbliche Güter- und Personenverkehr. Das teilt die Polizei mit.

Dabei bemängelten die Einsatzkräfte unter anderem die Ladungssicherung, die Geschwindigkeit und die Fahrzeugabmessungen. Aber auch Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten und Fehler bei den Gefahrgutvorschriften stellten die Polizisten fest. Für zwei Fahrer endete die Reise, weil sie nicht mehr im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis waren. Strafanzeigen folgten. Für einen Mann war die Fahrt vorzeitig zu Ende, weil er unter Drogen stand.

Der Zoll war mit einer mobilen Röntgenanlage im Einsatz. Dies nahm der Verkehrs-überwachungsdienst der Polizei zum Anlass, sich im Rahmen der Kontrollwoche "Truck und Bus" an dieser Aktion zu beteiligen. Eine Einladung erhielten die beiden im EU-Projekt beteiligten Dienststellen aus den Polizeidirektionen Liberec und Usti nad Labem, die jeweils zwei Beamte entsandten. Auch die Bundespolizei beteiligte sich.

Am Rande nutzten die Beamten die Kontrolle und die Zusammenkunft der Lkw-Spezialisten aus Deutschland und Tschechien für eine praktische Schulung in Sachen Manipulationen am digitalen Fahrtenschreiber.

Die mobile Röntgenanlage.
Die mobile Röntgenanlage. © Polizei
Erfahrungsaustausch der Einsatzkräfte.
Erfahrungsaustausch der Einsatzkräfte. © Polizei
Schulung manipulierter Fahrtenschreiber.
Schulung manipulierter Fahrtenschreiber. © Polizei

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