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Pirna

Jetzt brauchen die Gärtner die Stadt

Redakteurin Heike Sabel über das Dilemma der Kahlbusch-Kleingärter in Dohna.

© Montage: SZ

Hätte die Stadt Dohna ihre Schulbaupläne vor zwei Jahren geheim gehalten, wären einige Kahlbusch-Gärtner vielleicht noch da. Doch wäre die Schule dann doch auf Gartenland gebaut worden, wäre der Aufschrei groß gewesen. Die Stadt hatte keine Wahl: Egal, was sie tat, es konnte falsch sein. Doch sie ist damals offensiv mit dem Thema umgegangen, hat gemeinsam mit dem Territorialverband verschiedene Szenarien durchgespielt. Sie sollte nun auch wieder auf die Gärtner zugehen und ihnen helfen. Erst brauchte die Stadt sie, jetzt brauchen die Gärtner die Stadt. Die sollte sich nun nicht zurückziehen.

Das Fest zum 100-jährigen Bestehen der Kahlbusch-Anlage fiel aus, weil den Gärtnern vor zwei Jahren nach der Hiobsbotschaft nicht zum Feiern war. Vielleicht kann das Fest ja dieses Jahr nachgeholt werden. Anlass: Nicht nur 102 Jahre Bestehen, sondern vor allem: Alle Gärten sind wieder vergeben.

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Kontakt Heike Sabel

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