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Jetzt die Dynamo-Spieler bewerten

Dresden kann auch in Fürth nicht gewinnen und zeigt erneut seine Verunsicherung. Benoten Sie die Spieler bei der 5. Niederlage im 10. Saisonspiel.

Sascha Horvath (r) kann es kaum glauben, aber Dynamo Dresden hat die dritte Niederlage hintereinander eingefangen,
Sascha Horvath (r) kann es kaum glauben, aber Dynamo Dresden hat die dritte Niederlage hintereinander eingefangen, © Timm Schamberger/dpa

Fürth. Der Abwärtstrend der SG Dynamo Dresden hält unvermindert an. Das Team von Cristian Fiel verlor am Freitagabend bei der SpVgg Greuther Fürth das dritte Spiel in Serie und hängt nach dem 0:2 (0:2) weiter tief im Tabellenkeller der 2. Fußball-Bundesliga fest. "Dass es jetzt eine schwere Situation ist, ist jedem klar. Aber wir können es nächste Woche wieder besser machen", sagte Dynamos 39 Jahre alter Coach nach der fünften Saisonniederlage.

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Das Fazit von Dynamos Sportdirektor Ralf Minge hört sich nicht positiv an. "Wir hatten uns deutlich mehr erwartet. Bemühen, Wollen war da, aber uns fehlte einfach die Gefahr. Das ist ernüchternd. Wir hatten uns mehr ausgerechnet. Uns ist vollkommen bewusst, dass es um Abstiegskampf geht, da braucht man nicht rumeiern", sagte Minge. Eine Trainerdiskussion will er noch nicht zulassen: "Er reißt sich den Arsch auf von früh bis spät. Die Frage hat sich in der Vergangenheit nicht gestellt, die stellt sich heute nicht, die stellt sich in Zukunft nicht."

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Was nun, Herr Minge?

Die Krise bei Dynamo spitzt sich durch das 0:2 in Fürth zu. Der Sportdirektor stellt sich danach der Frage nach dem Trainer. Die Einzelkritik ist zudem ernüchternd.

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Der Matchplan der Gäste war schon nach wenigen Minuten dahin. Fürths Daniel Keita-Ruel (7./38.) erzielte vor 9.770 Zuschauern beide Tore für die Hausherren, die zuvor drei Spiele ohne eigenen Treffer blieben. Dresden traf bereits das vierte Mal in dieser Spielzeit nicht ins gegnerische Tor.

Dennoch hatten die Gäste ihre Möglichkeiten, weil auch Greuther Fürth alles andere als sattelfest stand. Doch Dynamo nutzte sie nicht. Während Dzenis Burnic (9.) und Sascha Horvath (23.) das Tor von Sascha Burkhardt noch verfehlten, stellte der Abschluss von Möschl (30.) keine Probe für Fürths Keeper dar.

Dynamo blieb ohne Ideen und Chancen im Spiel nach vorn, hatte sogar Glück, dass Marco Caligiuri (65.) nach einem Eckball nur knapp verzieht. Erst zehn Minuten vor Abpfiff konnte Dresden noch einmal so etwas wie Druck aufbauen, doch mehr als ein Kopfball von Moussa Koné (85.), der knapp über das Tor strich, sprang dabei nicht heraus. (dpa)