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Döbeln

Nur das Gras fehlt auf Döbelner Schulhof

Der Pausenhof der Kunzemannschule in Döbeln ist fast fertig. Genutzt werden kann er aber noch nicht. Das ist aber nicht schlimm.

Der neue Pausenhof der Kunzemannschule ist fertig. Nur das Gras muss noch wachsen.
Der neue Pausenhof der Kunzemannschule ist fertig. Nur das Gras muss noch wachsen. © Jens Hoyer

Döbeln. Schmuck sieht er aus, der neue Pausenhof der Kunzemannschule. Aber auch noch ganz schön kahl. Das eingezäunte Areal ist fertiggestellt und von der Stadtverwaltung abgenommen worden. Aber der Rasen ist noch nicht richtig aufgegangen. Nur ein paar Hälmchen schauen bisher aus dem Boden. 

Genutzt werden kann das Areal, das eigentlich schon in Herbst fertig sein sollte, deshalb noch nicht. „Die Schulleitung sieht da aber kein Problem darin“, sagte Stadtsprecher Thomas Mettcher. Was auch nicht verwundert: Derzeit ist Schule wegen der Beschränkungen ohnehin nicht möglich. Damit der Rasen besser aufgeht, soll er bewässert werden, sagte Mettcher.

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Die Kunzemannschule hat bisher den mit Abstand kleinsten Pausenhof der Döbelner Grundschulen. Im vergangenen Jahr hatte die Stadt die 2000 Quadratmeter große Fläche für die Erweiterung vom Freistaat Sachsen erwerben können, der das alte Kasernengebäude an dieser Stelle hatte abreißen lassen.

Im August vergangenen Jahres war mit dem Bau begonnen worden. Die Schüler haben ein „grünes Klassenzimmer“ mit Sitzstufen bekommen, ein Klettergerät mit Rutsche, eine Schaukel, ein Sandkasten mit Sonnensegel, ein Bodentrampolin und eine Aussichtshütte. Einige größere Bäume waren auf das Gelände umgesetzt worden. 

Wegen Lieferschwierigkeiten waren die Geräte aber gegen Ende des vergangenen Jahres geliefert worden. Erst im Frühjahr konnte deshalb der Rasen eingesät werden. Für die Umsetzung des Vorhabens nutzt die Stadt Geld aus dem Förderprogramm „Brücken in die Zukunft“. Die Kosten liegen bei rund 150.000 Euro.

Der etwas wild anzuschauende Streifen neben dem Pausenhofneubau ist übrigens pure Absicht. Auf der sogenannten Ruderalfläche, die der Freistaat auf seinem Gelände hatte angelegen lassen, soll sich zwischen Baumstubben, Sand, Schotter und Steinen allerlei Getier ansiedeln. Der Rest der Abrissflächen wird der Landesrechnungshof als Parkplatz nutzen. Der Umbau des anderen Kasernengebäudes läuft gerade auf vollen Touren.

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