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Zittau

Jetzt gibt's wieder Kalk für den Wald

Mit der Aktion soll der Versauerung der Böden im Oberlausitzer Bergland entgegengewirkt werden. Das führt jedoch zu Sperrungen.

Per Hubschrauber werden pro Hektar Waldfläche 3,5 Tonnen Kalk gestreut.
Per Hubschrauber werden pro Hektar Waldfläche 3,5 Tonnen Kalk gestreut. © Uwe Soeder

Der Forstbezirk Oberlausitz hat am Montag mit der Bodenschutzkalkung begonnen. Diese betrifft die Kommunal- und Privatwälder in den Kälbersteinen, auf der  Friedrich-August-Höhe sowie den Tauben-, Stein-, Funken-, Fuchs-, Hut- und Valtenberg. Die Arbeiten sollen bis spätestens Ende August beendet sein. Die Wälder sind in der Zeit gesperrt, um Besucher nicht zu gefährden. Schilder und andere Absperrhilfen weisen darauf hin.  Natur- und Wasserschutzgebiete sind ausgenommen. 

Für das Kalken sind Hubschrauber im Einsatz. Etwa drei Tonnen streuen sie über jeden Hektar Waldboden. Der Grund für die Maßnahme: Saure Stoffe aus der Luft schädigen die Wurzeln der Bäume. Der Kalk soll diese neutralisieren und damit den Zustand verbessern. Er sei für stabile, artenreiche und gesunde Waldökosysteme unabdingbar, heißt es. Die Maßnahme finanzieren EU und Freistaat und ist für die Waldeigentümer kostenfrei. 

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