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Jetzt muss endlich eine geeignete Lösung her

Ein Kommentar von Catharina Karlshaus über die Probleme mit der Deutschen Telekom.

Catharina Karlshaus. ©  dpa, Montage: SZ

Samstagabend, kurz nach zehn: Wer in den 1990er-Jahren um diese Zeit vorm Fernseher hockte und sich für die Verbrauchersendung „Wie bitte“ entschieden hatte, durfte gute Chancen haben, zu lachen, bis die Tränen kullerten. Probleme mit dem Ordnungsamt, der Polizei, vor allem aber mit den drei fähigsten Kräften der Deutschen Telekom, trieben Einschaltquoten und Humorpegel gleichermaßen in die Höhe. 

Das Erfolgsgeheimnis des Formates: Alle Fälle, die das Fernsehteam augenzwinkernd aufs Korn genommen hatte, waren mitten aus dem Leben gegriffen. Fälle, die zuweilen so paradox erschienen, wie das Dilemma um Gärtnermeister Winklers Telefonanschluss.

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Sein Problem steht momentan nur stellvertretend für die Schwierigkeiten vieler Kunden. Sie alle haben über Jahre hinweg die Vorzüge eines herkömmlichen, sogenannten ISDN-Anschlusses genossen. 

Den praktischen Umstand mehrer Nummern nämlich, über die auch ein Faxgerät laufen konnte und müssen nun – im Zuge angepriesener Innovationen – zur Kenntnis nehmen, dass der Fortschritt mit Einbußen verbunden ist.

Nun ist völlig klar, dass nicht alle Dinge immer so bleiben können, wie wir sie seit Jahrzehnten gewohnt sind. Aber die betroffenen Unternehmen im ländlichen Priestewitz und Ebersbach dürften bundesweit nicht die Einzigen sein, denen die Technik-Offensive zu schaffen macht! 

Und wenn dem so ist, diese Betriebe und Gewerbetreibende mit dem Wechsel zu anderen Anbietern drohen – wo sind da die drei pfiffigen Jungs von der Telekom, die endlich eine probate Lösung aus der rosa Mütze zaubern? Fest steht, sie sollte ganz schnell präsentiert werden! Denn bald könnte nicht nur dem Priestewitzer Gärtnermeister das Lachen vergehen.

E-Mail an Catharina Karlshaus