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Jonsdorf: Alter Linien-Bus wird zum neuen Jugendtreff

Jugendliche und Erwachsene aus der Gemeinde werkeln gemeinsam auf dem Sportplatz an dem Gefährt. Das Projekt soll ein "Wir Gefühl" im Dorf schaffen.

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Jugendliche aus Jonsdorf bauen diesen alten Linien-Bus auf dem Sportplatz zum neuen Freizeittreff aus.
Jugendliche aus Jonsdorf bauen diesen alten Linien-Bus auf dem Sportplatz zum neuen Freizeittreff aus. © Jugendclub

Ein alter Linien-Bus soll zum neuen Jugendtreff in Jonsdorf werden. Diesen gibt's in der Gemeinde schon lange nicht mehr, weshalb der Wunsch besonders groß war. Die Gemeinde hat den Bus von der KVG gekauft. Die ZSG stellt den Sportplatz und die Vereinsräume zur Mitnutzung bereit. Jugendlich und sportlich am richtigen Ort – so lautet daher auch das Motto des bewegten Clubs.

Seit Mai schon arbeiten bis zu 25 Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 20 Jahren an dem Projekt - weitere sind aufgerufen, mitzumachen. Eltern und ehrenamtliche Helfer sind mit beim Ausbau beteiligt. Das Ziel: Der Jonsdorfer Jugendbus - kurz Joju - soll sinnvolle Freizeitgestaltung und das "Wir-Gefühl" im Dorfleben verbinden, über Generationen hinweg - bei der jeder seine Erfahrung einbringt.

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Workshops zur Planung des Busses, Kreativtreffs, Gesprächsrunden und Freizeittreffs gibt's seit Juni auf dem Sportplatz und den Vereinsräumen. "Vieles ist mit wenig Geld schön zu gestalten", teilt das Leitungsteam des Jugendclubs mit. Dennoch fallen für den Ausbau mit Sitzgelegenheiten und Verschönerung einige Kosten an. Dank staatlicher Unterstützung aus dem Sächsischen Fond "Hoch vom Sofa" und der "Hilfe im Grenzgebiet Deutschland-Tschechien zur Beseitigung der Auswirkungen durch die Corona-Pandemie" kann der vorgenommen werden.

Um bei Reibungspunkten mit und unter Jugendlichen richtig zu handeln, hat sich das Leitungsteam des Jugendclubs bereits mit einem kleinen Regelkatalog beschäftigt. Das passierte bei einem Regelworkshop und Treffen im Rahmen der "Partnerschaft für Demokratie" und mit Unterstützung des Landkreises. (SZ)

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