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Journalisten fordern Freilassung von entführter Kollegin in Venezuela

Im Fernsehen und sozialen Netzwerken haben Journalisten am Mittwoch die Freilassung der Chefkorrespondentin des Senders Globovisión verlangt.

Caracas. Im Fernsehen und sozialen Netzwerken haben Journalisten am Mittwoch die Freilassung der Chefkorrespondentin des Senders Globovisión verlangt. Nairobi Pinto war am Sonntag vor ihrem Haus in Caracas entführt worden. Zuletzt häuften sich die Hinweise, dass die Tat politisch motiviert war. So sei die Journalistin bereits zuvor bedroht worden, hieß es in Medienberichten. Zudem habe ihre Familie bislang keine Lösegeldforderung erhalten.

Innenminister Miguel Rodríguez Torres erklärte, nahe Pintos Haus sei es am Sonntag zu gewalttätigen Protesten gegen die Regierung gekommen. Studentenführerin Gaby Arellano vermutet hingegen Regierungsanhänger hinter der Entführung. „Ich mache Rodríguez Torres und das ganze Regime für die körperliche Unversehrtheit meiner Freundin Nairobi verantwortlich“, schrieb sie auf Twitter.

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Seit fast zwei Monaten gehen Studenten immer wieder gegen die linksgerichtete Regierung von Präsident Nicolás Maduro auf die Straße. Bei den Auseinandersetzungen kamen bislang rund 40 Menschen ums Leben. Globovisión war bis vor einen Jahr äußerst regierungskritisch. Seit einem Besitzerwechsel nimmt der Sender eine gemäßigtere Position ein. (dpa)