Teilen:

Jubiläum und SZ-Geschichtsrundgang

© Thorsten Eckert

Seit 20 Jahren lüftet Hans-Werner Gebauer Geheimnisse aus der Radeberg-Historie. Und lädt am 4. März zum SZ-Rundgang ein.

Von Jens Fritzsche

Radeberg. Die Idee ist eigentlich gar nicht seine. Die Idee, Radebergs Geschichte – vor allem das Alltagsleben im alten Radeberg – in spannenden Vorträgen aufleben lassen. Radebergs einstiger Museums-Chef Rudolf Limpach hatte solche Vorträge bis zu seinem Tod 1995 angeboten, „und die Resonanz war klasse“, denkt Hans-Werner Gebauer zurück. Der Regionalhistoriker war bei den letzten Vorträgen mit dabei und ist nach Limpachs Tod quasi in dessen Fußstapfen getreten. Im Januar 1996 hatte er dann seinen ersten eigenen Geschichtsvortrag gehalten – und ist damit längst eine feste Größe in Radeberg und Umgebung geworden. „Dass ich mal das 20. Jubiläum damit feiern würde, hätte ich mir nicht träumen lassen“, freut er sich.

Und kann sich auch freuen, denn mittlerweile hat er einen echten Fanclub. Immer am zweiten Donnerstag im Monat ist er bei der Volkssolidarität am Radeberger Markt zu erleben – und einmal im Monat auch mit seinem „Radeberger Geschichtsvortrag“ in der Gaststätte Papperlapapp an der Röderstraße. Und längst hat sich auch die tägliche Rödertalchronik in der SZ zu einer wirklichen Institution entwickelt. Seit 1998 blättert Hans-Werner Gebauer dafür in alten Zeitungen. Seit drei Jahren kommen nun auch regelmäßige SZ-Geschichtsrundgänge durch Radeberg hinzu. Die laufen mittlerweile so gut, dass in diesem Jahr gleich drei über die Bühne gehen werden. Der erste am 4. März.