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Dresden

Jugendämter schalten Hilfshotline frei

Die Corona-Situation ist für alle eine Herausforderung. Familien, Kinder und Jugendliche sind besonders belastet. Hier können Sie sich beraten lassen.

Die räumliche Nähe, in der derzeit viele Familien leben, bringt unter Umständen auch Konflikte und Gewalt mit sich.
Die räumliche Nähe, in der derzeit viele Familien leben, bringt unter Umständen auch Konflikte und Gewalt mit sich. © dpa/Maurizio Gambarini

Familien leben aufgrund der aktuellen Ausgangsbeschränkungen derzeit in den Wohnungen tagelang dicht aneinander - manchmal auf engstem Raum.

Hinzu kommen teilweise finanzielle und existenzielle Ängste oder Zukunftssorgen, die zu Konflikten und letztlich gar Gewalt führen können. Zudem können Frauen und Kinder die bestehenden Hilfsangebote schwerer erreichen. Für Opfer ist derzeit auch der persönliche Zugang zu Freunden, Nachbarn oder Familienangehörigen nur eingeschränkt möglich.

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Obwohl bisher weder dem Jugendamt noch dem Sozialamt steigende Notfallzahlen aufgrund von häuslicher Gewalt gemeldet worden sind, haben sich beide Ämter auf die aktuelle Situation eingestellt. 

Um beratend zur Seite zu stehen, hat das Jugendamt jetzt eine telefonische Beratungshotline geschaltet. Dort stehen Fachkräfte von Montag bis Donnerstag in der Zeit von acht bis 18 Uhr und am Freitag von 8 bis 14 Uhr zur Verfügung.

  • Die Nummer der Beratungsstelle des Jugendamtes: (03 51) 4 88 4741. 

Neben Fragen rund um das familiäre Zusammenleben und Möglichkeiten der Konfliktlösung beraten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch zu den wichtigsten Leistungsbereichen des Jugendamtes . 

  • Dresdner Interventions- und Koordinierungsstelle zur Bekämpfung von häuslicher Gewalt (0351) 8 56 72 10,
  • Notruftelefonnummer des Frauenschutzhauses „Frauen in Not“ (03 51) 2 81 77 88 
  • Beratung für Frauen mit Gewalt- und Missbrauchserfahrungen (03 51) 8 04 14 70

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