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Döbeln

Jugendhaus-Freigelände wird noch bunter

Die Besucher gestalten die Skater-Rampen mit Graffiti-Motiven. Dabei erhalten sie künstlerische Unterstützung.

Während des Ferienprogramms gestalten die Kinder die Podeste der Skaterrampen im Hof des Jugendhauses farbenfroh. Die Optik passt zur Fassade des Hauses.
Während des Ferienprogramms gestalten die Kinder die Podeste der Skaterrampen im Hof des Jugendhauses farbenfroh. Die Optik passt zur Fassade des Hauses. © Dietmar Thomas

Roßwein. Mit einer Sprayflasche in der Hand steht Max auf dem Podest einer Skaterrampe im Hof des Roßweiner Jugendhauses. Geschickt sprüht er die Konturen des Schriftzuges „Juha“ für Jugendhaus auf. Die Buchstaben sind verschnörkelt und gehen ineinander über, so, wie es bei Graffiti-Malerei üblich ist. 

Max ist 21 Jahre alt und kommt aus Waldheim. Die Graffiti-Malerei ist sein Hobby. „Ich habe mit Genehmigung des Betreibers schon einige Flächen in der Skaterhalle in Döbeln besprüht. Ich arbeite gern kreativ“, sagt der 21-Jährige.

Genieß‘ die Heimat mit Oppacher!

Im grünen Herzen des waldreichen Landschaftsschutzgebietes Oberlausitzer Bergland sprudelt ein ganz besonderer Schatz: Oppacher Mineralwasser, das überall dort zu Hause ist, wo Menschen ihre Heimat genießen.

In Roßwein hält er sich aber eher im Hintergrund, denn eigentlich sollen die Kinder und Besucher des Jugendhauses die Podeste selbst gestalten. Das tun sie mit viel Spaß. „Ich habe nach den Vorgaben des Jugendhauses eine Skizze angefertigt, sprühe die Konturen und helfe bei Feinheiten und an schwierigen Stellen“, erklärt Max.

Nicole Schröder, die Leiterin des Jugendhauses, freut sich über die farbenfrohe Gestaltung der Podeste. „Dass sie so trist aussahen, hat uns schon lange gestört“, sagt sie. Da kam die Idee auf, daraus gleich ein Ferienprojekt zu organisieren. Nicole Schröder kaufte die Farben dafür aus dem Erlös von Konzerten. Den Kontakt zu Max vermittelte Florian, der ehrenamtlich im Jugendhaus mitarbeitet.

Frei von Farbe müssen die Flächen bleiben, auf denen die Skater mit ihren Boards fahren. „Dort dürfen keinerlei Unebenheiten drauf sein, sonst besteht Verletzungsgefahr“, erklärt Nicole Schröder.

Bis zum Ferienende läuft auch das Ferienprogramm im Jugendhaus an der Goldbornstraße. Am Freitag ist von 16 bis 18 Uhr die Feuerwehr Roßwein zu Gast und erklärt den Kindern und Jugendlichen ein Löschfahrzeug. „Auch über die Aufgaben der Wehr werden die Kameraden informieren“, sagt Nicole Schröder. 

Ein weiterer sogenannter Blaulicht-Tag ist am Dienstag, 6. August. Dann werden in der Zeit von 13 bis 15 Uhr Vertreter der Polizei ihre Arbeit im Jugendhaus vorstellen. DRK und Technisches Hilfswerk (THW) präsentieren sich in den Herbstferien.

„Seit die Sanierung des Gebäudes abgeschlossen wurde, kommen wieder mehr Kinder zu unseren täglichen Angeboten“, sagt Nicole Schröder. Während der zurückliegenden Tage sei die Besucherzahl allerdings wieder ein wenig zurückgegangen. Zum einen sei dies wohl der Hitze geschuldet, wegen der die Mädchen und Jungen einen Freibadbesuch vorziehen. Andererseits seien viele Kinder mit ihren Eltern verreist.