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Jugendlicher verletzt Party-Gast mit Butterflymesser

Ein ungebetener Gast attackiert auf einer privaten Feier in Klitten einen Besucher. Der 14-Jährige wird schnell von der Polizei gestellt.

© Symbolbild: dpa

Klitten. Eine private Feier im Boxberger Ortsteil Klitten endete für einen Gast in der Nacht zum Sonntag mit Kratz- und Schnittwunden. Zugefügt hatte ihm diese ein 14-jähriger Deutscher, der sich zu dieser Feier in einem Club an der Wilhelm-Wander-Straße selbst einladen wollte. Als die Gäste den Jungen aufforderten zu gehen, fuchtelte dieser laut Angaben eines Polizeisprechers mit einem Butterflymesser herum und verletzte bei einem Streitgespräch einen 24-Jährigen. Die Wunden waren jedoch nur oberflächlich und konnten ambulant behandelt werden. Der Jugendliche, der den Tatort daraufhin verließ, konnte in unmittelbarer Nähe von Polizisten gestellt werden. Ein Atemalkoholtest ergab umgerechnet einen Wert von 0,70 Promille Die Kriminalpolizei verfolgt die Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung. (szo)

Aus dem (Bundes-)Polizeibericht vom 28. Mai

Wegen hoher Waldbrandgefahr untersagt Polizei Betreten der Wälder

Landkreis. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit ist die Waldbrandgefahr im Landkreis Görlitz erheblich angestiegen. Aus diesem Grund rät die Polizei aktuell dringend von Waldbesuchen ab. Wie ein Sprecher der Polizeidirektion Görlitz mitteilte, wird momentan der Bereich nördlich der BAB 4 sowohl im Landkreis Görlitz als auch Bautzen mit den Waldbrandwarnstufen 4 und 5 bewertet. Waldgebiete, die mit Stufe 5 bewertet werden, werden von den Landratsämtern gesperrt. Die Polizei empfiehlt, sich auf den Internetseiten der Landkreise und bei den örtlichen Kommunen über Anordnungen und Maßnahmen des vorbeugenden Waldbrandschutzes zu informieren.

Weiterhin bittet die Polizei die Bürger, gesperrte Wälder nicht zu betreten und wenn möglich Waldgebiete zu meiden. Zudem sollten bei Fahrten keine Gegenstände, Glasflaschen oder glimmende Zigarettenkippen aus den Fahrzeugen geworfen, auf das Grillen und offenes Feuer in waldnahen Gebieten verzichtet werden.

Drogenfahrt endet auf Autobahnrastplatz

Landkreis. Am Sonntagvormittag hat die Autobahnpolizei die Drogenfahrt eines 32-Jährigen beendet. Bei der Kontrolle des Fahrers auf dem Parkplatz Wiesaer Forst in Fahrtrichtung Görlitz, ergab ein Drogenschnelltest den Konsum von Cannabis. Die Beamten untersagtem dem Betroffenen die Weiterfahrt und veranlassten eine Blutentnahme. Sollte die Analyse den Verdacht bestätigen, droht dem Mann mindestens ein Monat Fahrverbot, 500 Euro Bußgeld sowie zwei Punkte im Zentralregister. Die Bußgeldstelle der Landesdirektion wird sich mit den Ordnungswidrigkeiten befassen.

Audi 80 für Autodiebe nicht zu knacken

Görlitz. In der Nacht vom Sonnabend zum Sonntag haben in Görlitz Autodiebe versucht, einen Audi 80 aufzubrechen. Das Fahrzeug stand nach Angaben von Polizeisprecher Thomas Knaup an der Alex-Horstmann-Straße. Doch die Täter konnten die robuste Technik nicht überwinden. Schon an der Autotür scheiterten die Kriminellen, hinterließen aber einen Schaden von 500 Euro.

65-Zoll-Fernseher aus Laube gestohlen

Görlitz. Die Tür einer Laube am Siebenbörner hat für unbekannte Diebe in der Nacht zum Freitag kein Hindernis dargestellt. Wie die Polizei mitteilte, nahmen die Täter einen 65-Zoll-Fernseher von Samsung, zwei Mobilfunkgeräte und diverse Werkzeuge im Gesamtwert von etwa 1 600 Euro mit. An der Laube entstand etwa 300 Euro Schaden. Die Polizei ermittelt.

Mazda entwendet

Görlitz. Autodiebe haben am Montagmorgen an der Lerchenstraße in Görlitz einen weißen Mazda CX 3 gestohlen. Darüber informiert die Polizei. Der zwei Jahre alte Wagen mit dem Kennzeichen GR-FB 1900 hat nach Schätzung des Eigentümers einen Wert von etwa 20000 Euro. Nach dem Fahrzeug wird nun international gefahndet. Die Soko Kfz ermittelt.

Jeder Vierte fährt zu schnell auf der Zittauer Straße

Görlitz. Eine Streife des örtlichen Polizeireviers hat am Sonntagnachmittag auf der Zittauer Straße sechs Fahrer erwischt, die schneller als Tempo 50. Die Kontrolle erfolgte in der Zeit von 15 bis 16 Uhr, wobei in der Stunde insgesamt 24 Fahrzeuge vorbeifuhren. „In den sechs Fällen stoppten die Beamten die Autos und erklärten den Fahrern ihre Fehler“, teilt Maren Steudner von der Polizei mit. Die Beamten erhoben zusätzlich ein Verwarngeld bis 35 Euro. Auch in Niesky kontrollierte die Polizei die Geschwindigkeit am Nachmittag für eine Stunde. Am langen Haag fuhren von 15 Fahrzeugen vier schneller als 50.

Dieb muss 18 Monate ins Gefängnis

Görlitz. Ein am Sonnabendmittag in Görlitz festgenommener Pole muss nun für 18 Monate ins Gefängnis und steht damit unter unmittelbarer Aufsicht von Justizbediensteten. Das teilt Michael Engler von der Bundespolizei mit. Eine Streife aus Bundes- und Landespolizei hat den 40-Jährigen gegen 12.15 Uhr am Stadtgraben angetroffen und seine Personalien überprüft.

Dabei stellten die Beamten fest, dass durch die Görlitzer Staatsanwaltschaft seit April dieses Jahres ein Haftbefehl für ihn besteht. Dem lag nach Auskunft des Bundespolizeisprechers eine Entscheidung des Landgerichts Görlitz zugrunde, wonach der Verurteilte wegen Diebstahls eine Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten zu verbüßen hat. „Eine Ladung zum Strafantritt hatte dieser bislang ignoriert“, so Engler.

Mit falschem Führerschein erwischt

Görlitz. Mit einem gefälschten ukrainischen Führerschein ist ein Pole Auto gefahren, bis der Schwindel am Sonntagabend auf dem Autobahnrastplatz An der Neiße aufflog. Das berichtet Michael Engler von der Bundespolizei. Beim Fahrer eines polnischen Peugeot reichte ein nach Auskunft des Sprechers fachkundiger Blick, der die „Pappe“ schließlich als Totalfälschung entlarvte. Den eigenen Angaben nach habe er nie eine Fahrerlaubnis erworben, so der 38-Jährige. Polnische Behörden bestätigten diese Aussage später. Den Schwarzfahrer erwarten nun strafrechtliche Konsequenzen. Ihm wird neben dem Fahren ohne Fahrerlaubnis auch Urkundenfälschung vorgeworfen. Die weiteren Ermittlungen in diesem Zusammenhang übernahm das Autobahnpolizeirevier Bautzen.

Fehlende Fahrerlaubnis bringt Brüdern Ärger

Kodersdorf. Die fehlende Fahrerlaubnis eines Polen beschert und seinem Bruder Ärger, welche die Bundespolizei am Sonnabendabend an der Autobahnanschlussstelle Kodersdorf kontrollierte. Der 37-Jährige saß hinter dem Steuer eines französischen Peugeot und behauptete, seinen Führerschein zu Hause vergessen zu haben. Dass dies falsch war, kam über eine Anfrage an die polnische Seite ans Licht, so die Bundespolizei. So besitzt der Mann gar keine Fahrerlaubnis, eine Anzeige folgte. Weil der 45-jährige Bruder als Fahrzeughalter das Fahren zuließ, bekam auch er eine.

Rucksack beim Baden gestohlen

Seifhennersdorf. Ein Besuch des Waldbades in Seifhennersdorf ist für einen Badegast zu einem teuren Ausflug geworden. Denn wie ein Sprecher der Polizeidirektion Görlitz mitteilte, haben Unbekannte am späten Sonntagnachmittag den Rucksack des Mannes an der Volksbadstraße gestohlen. Darin befanden sich unter anderem ein Haustürschlüssel und ein weißes Smartphone der Marke Samsung Galaxy S 5 Mini. Wie hoch der Diebstahlschaden ausfällt, ist derzeit nicht bekannt. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Bundespolizei sichert 60 illegale Böller

Zittau. In der Nacht zum Sonnabend haben Bundespolizisten in einem Pkw in Zittau verbotene polnische Knaller sichergestellt. Die Kontrolle des Renault mit polnischer Zulassung erfolgte auf der Friedensstraße brachte schließlich 60 Stück polnischer Knallkörper der Marke „Super Korsarz“ ohne Prüfzeichen zum Vorschein. Somit hat der 35-jährige Pole gegen das Sprengstoffgesetz verstoßen und muss nun mit einem Strafverfahren rechnen.

Fahrerflüchtiger nach Zeugenhinweis gestellt

Kottmarsdorf. Dank des Hinweises eines Zeugen hat die Polizei einen 79-jährigen Fahrerflüchtigen stellen können. Der Rentner war am Sonntagnachmittag auf der S 148 kurz vor der Ortslage Kottmarsdorf mit einem 17-jährigen Mopedfahrer zusammengestoßen. Der Jugendliche konnte einen Sturz mit seiner Simson nur knapp vermeiden, nachdem der deutsche Senior diesen mit seinem Skoda beim Überholen am Lenker erwischte. Anschließend fuhr der 79-Jährige jedoch einfach weiter, ohne sich vorher mit dem Jugendlichen auszutauschen, wie ein Sprecher der Polizeidirektion Görlitz mitteilte. Am Moped entstand ein Schaden von etwa 500 Euro. Der Rentner muss sich nun wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort verantworten.

Bundespolizei nimmt Autodieb fest

Rietschen. Am Montagvormittag hat eine gemeinsame Streife aus Bundespolizei und Zoll nicht nur einen gestohlenen BMW X6 sichergestellt, sondern kurz darauf auch den mutmaßlichen Dieb im zweiten Anlauf festnehmen können. Den ersten Versuch wehrte der 24-jährige Verdächtige noch ab, indem er mit, wie ein Sprecher der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf erklärte, rücksichtloser Fahrweise eine ihn verfolgende Streife abschüttelte.

Dank eines Hubschraubers konnte der Wagen kurz darauf auf in einem Waldstück bei Rietschen aufgespürt werden. Kurz darauf geriet auch der junge Litauer in die Hände der Beamten, die ihn an die Kollegen des Polizeireviers Weißwasser übergaben.

Erste Ermittlungen ergaben, dass der ein Jahr und fünf Monate alte BMW in der vergangenen Nacht in Gelsenkirchen gestohlen worden war. Dessen Eigentümer hatte den Diebstahl erst heute Morgen bemerkt und Anzeige erstattet. Dank eines Hinweises eines aufmerksamen Bürgers, der das Fahrzeug in Richtung Steinbach rasen sah, war die Bundespolizei zu diesem Zeitpunkt bereits auf das Fahrzeug aufmerksam geworden. Um den Fall wird sich abschließend die Soko Kfz kümmern.

Jugendlicher verletzt Party-Gast mit Butterflymesser

Klitten. Eine private Feier im Boxberger Ortsteil Klitten endete für einen Gast in der Nacht zum Sonntag mit Kratz- und Schnittwunden. Zugefügt hatte ihm diese ein 14-jähriger Deutscher, der sich zu dieser Feier in einem Club an der Wilhelm-Wander-Straße selbst einladen wollte. Als die Gäste den Jungen aufforderten zu gehen, fuchtelte dieser laut Angaben eines Polizeisprechers mit einem Butterflymesser herum und verletzte bei einem Streitgespräch einen 24-Jährigen. Die Wunden waren jedoch nur oberflächlich und konnten ambulant behandelt werden. Der Jugendliche, der den Tatort daraufhin verließ, konnte in unmittelbarer Nähe von Polizisten gestellt werden. Ein Atemalkoholtest ergab umgerechnet einen Wert von 0,70 Promille Die Kriminalpolizei verfolgt die Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung.

Zwei Spielautomaten geknackt

Bad Muskau. Am frühen Sonntagmorgen sind Unbekannte in einen Imbiss an der Görlitzer Straße in Bad Muskau eingedrungen. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, waren zwei Spielautomaten das Ziel der Täter. Sie brachen die Geräte auf und entwendeten nach Angaben des Eigentümers aus einem die Geldkassette mit mehreren tausend Euro. Die Diebe hinterließen einen Sachschaden von etwa 1 000 Euro. Ein Kriminaltechniker sicherte Spuren, deren Auswertung noch aussteht. Ermittlungen führt die Kriminalpolizei.

Alkoholisierter VW-Fahrer gestoppt

Weißkeißel. In der Nacht zu Montag hat eine Streife des Polizeireviers Weißwasser in Haide einen VW-Fahrer kontrolliert. In der Atemluft des 38-Jährigen bemerkten die Beamten Alkoholgeruch. Ein Test bestätigte den Verdacht: Umgerechnet 0,52 Promille betrug das Ergebnis. Da der Mann gegen die 0,5-Promille-Grenze verstoßen hat, wird laut eines Polizeisprechers ein Ordnungswidrigkeitenverfahren auf ihn zukommen. Der bundeseinheitliche Tatbestandskatalog sieht als Ahndung mindestens 500 Euro Bußgeld, ein einmonatiges Fahrverbot und zwei Punkte im Zentralregister vor. Die Bußgeldstelle des Landkreises wird sich mit dem Fall befassen.

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