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Jugendstadtrat wird nicht aufgelöst

Eineinhalb Jahre gibt es das Schüler-Organ nun. Einiges wurde geschafft. Neue Mitstreiter sind willkommen.

© Archiv/Claudia Hübschmann

Meißen. Der Meißner Jugendstadtrat (JSR), der seine erste Sitzung im September 2016 abgehalten hatte, möchte zukünftig durch moderne Werbemittel auf sich aufmerksam machen und damit auch neue Mitglieder gewinnen. Das teilt die Stadt Meißen mit. So sei im März eine Klausurtagung auf Schloss Schleinitz geplant, bei der es um Teambildung und die Zukunft des Jugendstadtrates geht. Aufkommenden Gerüchten um eine Auflösung widerspricht der Rat, weiterhin wolle man sich regelmäßig mit zehn bis 15 Mitgliedern treffen.

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Jedoch wolle man die Satzung so anpassen, dass mehr Jugendliche teilnehmen können und die Flexibilität in Zeiten von Abi- oder sonstigem Schulstress gestärkt wird. Das Hauptaugenmerk soll in diesem Jahr auf der Verwaltung des Jugendfonds liegen. Außerdem sollen die Paten aus den Stadtratsfraktionen stärker eingebunden werden. Um diesen Austausch zu begünstigen, wird in Zukunft zu jeder Sitzung des JSR je ein Stadtrat explizit eingeladen.

Damit soll den Schülern die Möglichkeit gegeben werden, ihre Anliegen direkt weiterzugeben und Einblick in aktuelle Vorhaben des Stadtparlaments zu bekommen. Im vergangenen Jahr wirkten die JSR-Mitglieder unter anderem an dem Förderprogramm „Demokratie leben“ mit und bildeten ein Forum, das über Anträge und den Jugendfonds der Stadt mitentscheidet. Auch mit dem Speed-Dating der Direktkandidaten für die Bundestagswahl oder die Teilnahme an der U-18-Bundestagswahl gehörten zu den Höhepunkten. (SZ)