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Döbeln

Jugendwehren auf GPS-Rallye

Die jungen Helfer aus dem ganzen Altkreis treffen sich zum Zeltlager. In dem geht es aber um viel mehr als Spiel und Spaß.

Symbolbild: Junge Helfer aus dem ganzen Altkreis treffen sich zum Zeltlager. In dem geht es aber um viel mehr als Spiel und Spaß.
Symbolbild: Junge Helfer aus dem ganzen Altkreis treffen sich zum Zeltlager. In dem geht es aber um viel mehr als Spiel und Spaß. © Dietmar Thomas

Hartha. Egal, wie heiß es am 29. Juni ist, in Hartha werden 205 junge Leute in den Uniformen von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und der Johanniter unterwegs sein.

So viele Acht- bis 16-Jährige haben sich für das Zeltlager der Jugendfeuerwehren angemeldet. Die Jugendlichen kommen aus dem gesamten Altkreis Döbeln sowie aus Harthas Partnerstadt Fröndenberg. Dabei ist die Harthaer Feuerwehr mit zwölf Mädchen und 29 Jungen nicht nur am stärksten vertreten. Sie hat derzeit im Altkreis Döbeln auch die meisten Mitglieder in der Jugendfeuerwehr.

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In der Zeit von 9 bis 16 Uhr gehen sie am Sonnabend auf eine GPS-Rallye durch Hartha. „An neun Stationen sollen die jungen Leute Fragen zur Feuerwehr, zum Umweltschutz und zu ihrer Heimat beantworten“, erklärt Mitorganisator Marcel Mosch. Vor allem für die Mitglieder der Jugendfeuerwehren ist das nicht nur ein Spiel. Sie absolvieren damit gleichzeitig eine Prüfung für das Leistungsabzeichen.

Ein Pool und Blaulichtgeschichten

Das Zeltlager beginnt bereits am Freitagabend auf dem Schützenplatz und am Gerätehaus der Feuerwehr. Dann feiert die Harthaer Jugendwehr ihr 60-jähriges Bestehen. Neben den obligatorischen Reden, in denen auch die Entwicklung der Jugendwehr dargestellt wird, gibt es für die Teilnehmer des Zeltlagers ein buntes, jugendgemäßes Programm.

Auch anderweitig haben die Organisatoren für Unterhaltung gesorgt und dabei Unterstützung von zwei Firmen erhalten. Dem heißen Wetter angepasst, „haben uns die Mitarbeiter der Gersdorfer Agrargenossenschaft beim Bau eines Pools geholfen“, so Marcel Mosch. „Und die Firma Fichtner hat die Anfertigung einer großen Feuerschale ermöglicht, an der abends Blaulichtgeschichten erzählt werden.“

Dem Organisator ist bewusst, dass es durch das Zeltlager rund um den Schützenplatz etwas lauter als an normalen Wochenenden sein wird. Er hofft auf das Verständnis der Anwohner, die über die insgesamt dreitägige Veranstaltung auch schriftlich informiert wurden.

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