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Pirna

Jugendwerkhof mal nur für Lehrer

Monatelang wurde für die Schau zum Jugendwerkhof auf der Festung Königstein geforscht. Bei einer Exkursion werden Details dazu gezeigt.

In der Sonderausstellung zum Jugendwerkhof auf der Festung Königstein können Besucher Zeitzeugenberichte per Kopfhörer abrufen.
In der Sonderausstellung zum Jugendwerkhof auf der Festung Königstein können Besucher Zeitzeugenberichte per Kopfhörer abrufen. © Thiel Public Relations

Es ist ein schwieriges Kapitel in der Geschichte der Festung Königstein: Zwischen 1945 und 1955 war auf der Festung ein Jugendwerkhof eingerichtet. Zu dem Thema läuft aktuell eine Sonderausstellung. Die Schau ist vor allem auch für Lehrer und Erzieher interessant. Aus diesem Grund organisiert die Festung am Montag, dem 26. August von 15 bis 17 Uhr einen Informationstag. Bei einer Kuratorenführung können Pädagogen hinter die Kulissen der Sonderausstellung schauen und sich über Schülerprogramme und Exkursionen informieren. Museumspädagogin und Kuratorin Maria Pretzschner gewährt den Lehrern dabei Einblicke in die Forschungsarbeit und klärt über Hintergründe auf. Auch dazugehörige Schülerprogramme werden vorgestellt. Die Schau zum Jugendwerkhof knüpft an den Lehrplan der Fächer Geschichte, Ethik, Religion und Gemeinschaftskunde ab der sechsten Klassenstufe an. Das gilt für Gymnasien, Mittelschulen und Förderschulen.

Die Geschichte zum Jugendwerkhof auf der Festung Königstein wurde erst in jüngster Zeit wissenschaftlich aufgearbeitet. Besonders wertvoll sind Zeitzeugenberichte, die an Hörstationen abrufbar sind. Insassen, Erzieher und deren Angehörige vermitteln dabei ein Bild von der Situation auf dem Königstein. 

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Die Teilnahme am Lehrerinformationstag ist kostenfrei. Anmeldungen bis 23. August unter Tel. 035021 64816.