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Junge CDU-Politiker fordern Neuaufstellung der Partei

Die Gruppe mit 52 Mitgliedern kritisiert in einem Papier unter anderem die einseitige Belastung ihrer Generation durch die Verabredungen im Koalitionsvertrag.

© dpa

Berlin. Kurz vor den Beschlüssen zum schwarz-roten Koalitionsvertrag drängen mehr als 50 junge führende CDU-Politiker einem Zeitungsbericht zufolge auf eine inhaltliche Neuaufstellung ihrer Partei. Ziel sei es, künftig Mehrheiten ohne die SPD erringen zu können, zitierte die Zeitung „Welt am Sonntag“ aus dem ihr vorliegenden Manifest der Gruppe. Dieses trägt den Namen „Heute die richtigen Entscheidungen für 2017“.

Die Gruppe mit 52 Mitgliedern kritisiert demnach in dem Papier unter anderem die einseitige Belastung ihrer Generation durch die Verabredungen im Koalitionsvertrag. Von der großen Koalition fordern sie eine „Agenda 2020“ statt eines weiteren Ausbaus von Sozialleistungen. Zu den Unterzeichnern zählen dem Bericht zufolge Präsidiums- und Bundesvorstandsmitglieder, stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Regierungsmitglieder, Fraktionsvorsitzende und Generalsekretäre aus den Ländern. Keiner von ihnen soll älter als 44 Jahre sein.

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Die Delegierten eines kleinen CDU-Parteitags wollten am Montag über den Koalitionsvertrag abstimmen. Die SPD lässt ihre 475.000 Mitglieder über den Vertrag abstimmen. Das Ergebnis soll am Samstag vorliegen. (dpa)