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Junge starb an Sauerstoffmangel

Die Obduktion des Toten ist abgeschlossen. Dabei machten die Rechtsmediziner eine überraschende Entdeckung.

© xcitepress

Dresden. Der am vergangenen Sonntag beim Baden in der Elbe verunglückte Saddam A. ist an Sauerstoffmangel gestorben. „Das ist laut vorläufigem Obduktionsergebnis die Todesursache“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Hinweise auf ein Fremdverschulden gebe es nicht, allerdings stehen das schriftliche Gutachten und die Ergebnisse feingeweblicher Proben noch aus. „Wir gehen davon aus, dass er ertrunken ist.“ Die Rechtsmediziner konnten allerdings keine typischen Anzeichen dafür wie Wasser in der Lunge im Körper des Zehnjährigen finden. Der Junge sei mehr als 97 Minuten reanimiert worden, sagte der Sprecher weiter.

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Saddam A. hatte ersten Ermittlungen der Polizei zufolge mit Freunden an der Elbe in Johannstadt gespielt. Dann wollten sich die Kinder in dem Fluss abkühlen. Saddam A. lief offenbar besonders weit in das Wasser und wurde von der Strömung mitgerissen. Etwa einen Kilometer flussabwärts an der Albertbrücke wurde er aus dem Wasser gezogen. Sofort begannen Helfer, ihn zu reanimieren. Der Rettungsdienst brachte ihn in ein Krankenhaus. Die Reanimation hatte keinen Erfolg, Saddam A. starb später im Krankenhaus. (SZ)

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