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Garten

Junge Vögel brauchen keine Hilfe

Die kleinen Tiere wecken oft Beschützerinstinkte bei Menschen - man sollte sie aber in Ruhe lassen. 

Eine Schwalbe füttert in Seehof am Schweriner See einen Jungvogel (Symbolfoto).
Eine Schwalbe füttert in Seehof am Schweriner See einen Jungvogel (Symbolfoto). © dpa/ Jens Büttner

Berlin. Im Frühling haben viele Wildtiere Nachwuchs. Flaumige Vögel im Garten wecken dann oft Beschützerinstinkte bei Menschen - vor allem, wenn sie scheinbar Hilfe brauchen. Die Wildtierberatung des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) rät jedoch ausdrücklich dazu, junge Wildtiere in Ruhe zu lassen.

Die sogenannten Ästlinge seien in der Regel nicht hilfsbedürftig. "Sie sitzen meist still in der Deckung, haben Rufkontakt zu den Eltern und werden versorgt", sagt Katrin Koch vom NABU über die noch nicht flügge gewordenen Jungvögel. "Für sie ist es in dieser Phase eine größere Gefahr, im Nest zu sitzen."

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Um solche Jungtiere nicht zu gefährden, sollten außerdem Hunde beim Spaziergang an der Leine geführt und Katzen, wenn möglich, nur begleitet herausgelassen werden, empfiehlt die Wildtierberatung. (dpa)