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Bautzen

Polizei schnappt mutmaßliche Kupferdiebe

Zwei Männer hatten es auf einem Bautzener Firmengelände auf das wertvolle Metall abgesehen. Als sie das zweite Mal kamen, wurden sie überrascht.

Zwei Männer haben auf einem Bautzener Firmengelände Kupfer gestohlen.
Zwei Männer haben auf einem Bautzener Firmengelände Kupfer gestohlen. © René Meinig

Bautzen. Zwei mutmaßliche Kupferdiebe hat die Polizei am Donnerstagmorgen in Oberkaina gestellt. Die beiden, 24 und 40 Jahre alten Männer waren von einem Sicherheitsdienst überrascht worden, als sie in einer Bautzener Firma dabei waren, Starkstromkabel aufzutrennen, um an das Kupfer heranzukommen. Als der Mitarbeiter die Täter ansprach, flohen diese vom Tatort. 

Bereits in der Nacht zu Mittwoch waren auf demselben Firmengelände Diebe am Werk gewesen, die sich so Kupfer beschafft hatten. Anschließend hatten sich die Täter über ein angrenzendes Feld entfernt. Die Polizei geht davon aus, dass auch dieser Diebstahl von den beiden tatverdächtigen Deutschen ausgeführt wurde. Gegen sie wird jetzt ermittelt.

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Fahrrad gestohlen

Bautzen. Ein Fahrrad der Marke Cube ist am Dienstag am Bautzener Bahnhof gestohlen worden. Der Besitzer hatte es am Nachmittag dort abgestellt. Als er am späten Abend zurückkehrte, stelle er fest, dass Unbekannte sein Rad im Wert von 600 Euro entwendet hatten. Lediglich ein Stück des Schlosses ließen die Täter am Tatort zurück. Zeugen, die den Diebstahl beobachten konnten, werden gebeten, sich an das Polizeirevier Bautzen, Telefon 03591 3560, zu wenden.

Fahrer unter Alkohol

Bautzen. Eine Streife des Bautzener Reviers hat am Mittwochabend einen 44-jährigen VW-Fahrer auf der Friedrich-Wolf-Straße in Bautzen gestoppt. Es stellte sich heraus, dass der Mann Alkohol getrunken hatte. Ein Test ergab umgerechnet 1,14 Promille. Ein Blutprobe wurde angeordnet und der Führerschein des Mannes beschlagnahmt. Der Deutsche wird sich wegen Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten müssen.

Ukrainerin der Schwarzarbeit überführt

Uhyst. Bei der Kontrolle eines polnischen Kleinbusses ist Bundespolizisten am Dienstagabend eine 59-jährige Ukrainerin aufgefallen. Zwar konnte die Frau gültige Reisedokumente vorweisen, doch es stellte sich auch heraus, dass sie seit April im Saarland als Pflegekraft gearbeitet hatte –  für 850 Euro, die ihr erst später ausgezahlt werden sollten. Dafür gab es einen Arbeitsvertrag, jedoch keine Arbeitserlaubnis. Sie muss sich nun wegen unerlaubtem Aufenthalt und Ausübung einer unerlaubten Beschäftigung verantworten. 

Fahrzeugtransport mit zu viel Ladung

Weißenberg. Eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion hat am Mittwochabend einen Kleintransporter mit Anhänger auf der A 4 zwischen Weißenberg und Nieder Seifersdorf gestoppt. Die Beamten vermuteten, dass der Citroen überladen war. Die Wägung zeigte, dass das zulässige Gesamtgewicht des Anhängers um etwa 44 Prozent und die Anhängelast des Zugfahrzeugs um rund 43 Prozent überschritten waren. Die Ladung bestand aus Gebrauchtwagen. Die Autobahnpolizisten untersagten dem 39-jährigen Polen die Weiterfahrt. Auf ihn kommt demnächst ein Bußgeldverfahren zu.

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