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Döbeln

Kämpfen und endlich siegen

Die Saison gestaltet sich für die Teams der Region Döbeln bislang eher durchwachsen. Das soll sich am vierten Spieltag ändern.

In den bisherigen drei Saisonspielen haben die Neudorf/Döbelner Handballer, hier Tobias Claassen (rechts), gar nicht so schlecht ausgesehen, es aber verpasst, sich zu belohnen. Das gilt es in den kommenden Spielen zu ändern.
In den bisherigen drei Saisonspielen haben die Neudorf/Döbelner Handballer, hier Tobias Claassen (rechts), gar nicht so schlecht ausgesehen, es aber verpasst, sich zu belohnen. Das gilt es in den kommenden Spielen zu ändern. © Dirk Westphal

Von Dirk Westphal und Harald Grotzke

Region Döbeln. Die Saison ist in allen Spielklassen in vollem Gange. Es steht bereits der vierte Spieltag auf dem Programm, doch so richtig in die Gänge sind die Vereine der Region noch nicht gekommen. Vielleicht ändert sich das auf Landesebene am zweiten Heimspieltag in Döbeln und Waldheim.

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Sachsenliga Männer

Die HSG Neudorf/Döbeln (11./0:4) empfängt den HC Glauchau/Meerane (5./4:2). Mit dem HC reist ein weiterer Titelanwärter nach Döbeln. Damit ist schon klar, dass dieses Spiel dem Gastgeber erneut alles abverlangen wird. Die Gäste werden mit der festen Absicht anreisen, beide Punkte mitzunehmen. In der Vorsaison konnte die HSG den Favoriten in eigener Halle nach der mit Abstand besten Saisonleistung die beiden Zähler abnehmen, die dem HC dann in der Endabrechnung zum Meistertitel fehlten. 

Um dieses Spiel für sich zu entscheiden, brauchen die Neudorf/Döbelner eine ähnlich vorzügliche Leistung wie im Januar. Allerdings hat sich der ohnehin übersichtliche Kader bereits ausgedünnt. Mit den verletzten Tobias Sperling und Alex Winkler werden zwei absolute Leistungsträger fehlen. „Klar ist es eine bescheidene Situation, in der wir uns befinden. Zwei unserer Shouter fallen aus. Aber manchmal wachsen andere in so eine Rolle rein“, sagte HSG-Trainer Thomas Schneider und fügte an: „Glauchau wird uns nicht unterschätzen, die die haben eine Rechnung offen. Aber wir sind auch noch genügend Leute. Da geht es für uns jetzt durch.“

Sachsenliga Frauen

Die HSG Neudorf/Döbeln (9./2:4) hat mit dem USV TU Dresden (11./0:6) eine noch die richtige Form suchende Mannschaft zu Gast. Die momentane spielerische Verfassung dürfte die HSG im Vorteil sehen und ihr damit auch die Favoritenrolle zuweisen. Wenn die Einheimischen ihr Können auf das Spielfeld bringen, dann sollten sie dieses Spiel auch für sich entscheiden. 

Die Dresdenerinnen werden aber nicht vorzeitig das Handtuch werfen, sondern versuchen, mit ihren vorhandenen Möglichkeiten dagegenzuhalten. Dennoch können sie nur Außenseiterchancen anmelden. „Gegen Dresden müssen wir einen Pflichtsieg landen. Da gibt es keine zwei Meinungen“, sagte HSG-Trainer Daniel Reddiger. „Auch um uns nach dem schlechten Spiel in Leipzig wieder etwas selbst Mut zu machen.“ Fehlen werden Sandra Pohl und Celine Stiller.

Verbandsliga Männer Staffel West

Die HSG Neudorf/Döbeln II (11./2:4) spielt zu Hause gegen den HC Glauchau/Meerane II (5./4:2). Das wird keine unlösbare Aufgabe für die HSG. Der Gast muss zwar ernstgenommen werden, aber in heimischer Umgebung sollten die Neudorf/Döbelner in der Lage sein, mit einem couragierten Spiel beide Punkte zu behalten. Das wäre auch für die kommenden Aufgaben wichtig. „Der Gegner ist erfahren, aber er muss auch erst einmal in Döbeln gewinnen“, sagte HSG-Trainer Steffen Händler und fügte an: „Wir sind personell zwar nicht überbesetzt, aber die Spieler, die auf der Platte stehen, werden 120 Prozent geben.“

Der VfL Waldheim 54 (10./2:4) hat die SG LVB Leipzig II (8./2:4) zu Gast. Der Aufsteiger aus der Messestadt wird sicher ein hartnäckiger Kontrahent mit spielerisch recht guter Anlage sein. Darauf muss sich der Gastgeber einstellen und selbst eine optimale Leistung bringen, um den Heimsieg, der Pflicht ist, einzufahren. „Wir müssen dem Aufsteiger von Anbeginn zeigen, wie es in der Verbandsliga läuft. Wir sind eine erfahrene Mannschaft, die seit Jahren in der Liga spielt. Und das müssen wir zu Hause mit der nötigen Einstellung unter Beweis stellen“, sagte VfL-Trainer René Busch.

Verbandsliga Frauen Staffel West

Der VfL Waldheim 54 (12./0:6) empfängt Turbine Leipzig (10./0:4). Beide Kontrahenten sind nicht gut ins neue Spieljahr gestartet und finden sich im unteren Tabellendrittel wieder. Die Zschopaustädterinnen haben einfach zu wenige einsatzfähige Spielerinnen, um konstantere Leistungen abliefern zu können. In dieser Hinsicht hat Turbine die bessere Ausgangsposition und das könnte sich letztendlich auch für die Leipzigerinnen auszahlen. 

Beim VfL müssen Einsatzbereitschaft und Kampfkraft über die volle Spielzeit absolut stimmen. Nur dann kann möglicherweise ein Heimsieg gelingen. VfL-Trainer Ulf Seeger: „Es wird schwer. Entscheidend wird sein, wie sich unsere personelle Situation gestaltet und wie es uns gelingt, das schnelle Spiel des Gegner zu stören.“

Bezirksliga Männer Leipzig

Der VfL Waldheim 54 II (4./4:2) spielt in eigener Halle gegen die SG LVB Leipzig III (9./1:5). Gegen den Aufsteiger aus der Bezirksklasse geht der VfL favorisiert in diese Heimpartie. Allerdings wird das keine ganz einfache Aufgabe, denn die LVB-Teams besitzen allesamt ein gutes spielerisches Format und das wird der Neuling auch in Waldheim zeigen.

Bezirksliga Frauen Leipzig

Die HSG Neudorf/Döbeln II (11./0:4) empfängt die SG Motor Gohlis Nord Leipzig (9./2:4). In der Vergangenheit gestalteten sich diese Duelle meist auf Augenhöhe. Ob das in diesem Spiel so ist, bleibt abzuwarten. Personelle Probleme bei den Gastgeberinnen haben bisher doch etwas Sand ins Getriebe gebracht. Gegen die in der neuen Saison formverbesserten Leipzigerinnen ist schon eine optimale Leistung der Gastgeberinnen nötig, um beide Punkte zu behalten.

Bezirksklasse Männer Leipzig

Der SV Leisnig 90 (8./2:4) trifft zu Hause auf den HV Böhlen II (2./4:0). Die Bergstädter sind nicht so gut wie erwartet ins neue Spieljahr gestartet und damit schon etwas im Zugzwang. Um den Anschluss nach ganz oben aufrechtzuerhalten, muss dieses Heimspiel gewonnen werden. Das ist mit einer Leistungssteigerung gegenüber den bisher absolvierten Spielen auch möglich.

Bezirksklasse Frauen Chemnitz

Erneut auswärts, diesmal beim TSV Oelsnitz (5./3:3), spielt der Roßweiner SV (8./1:3). Die Muldenstädterinnen müssen aufpassen, das durch die noch nicht wieder zur Verfügung stehende Heimhalle nicht zu viele Punkte auf der Strecke bleiben. Denn zunächst nur auswärts anzutreten, ist nicht so einfach. Deshalb sollte alles daran gesetzt werden, dieses Spiel zu gewinnen. Die spielerische Substanz dafür ist vorhanden. Sie muss nur konsequent umgesetzt werden.

Kreisliga Männer Leipzig

Nachdem vor Saisonbeginn bereits der SV Leisnig 90 II zurückgezogen hat, folgte am Donnerstag auch die zweite Mannschaft der Region. Aufgrund von Verletzungen und anderen Ausfällen gestaltete sich die Personalsituation bei der HSG Neudorf/Döbeln III so prekär, dass sich die Verantwortlichen zu diesem Schritt entschließen mussten, war von HSG-Präsident Steffen Händler zu erfahren.

Kreisliga Männer Mittelsachsen

Der VfL Waldheim 54 III (3./2:0) hat den TSV Fortschritt Mittweida II (2./2:0) zu Gast. Die Mittweidaer waren als Serienmeister in den vergangenen Jahren das Maß aller Dinge. Das musste auch der VfL in den bisherigen Spielen gegeneinander anerkennen. Ob der TSV auch in der neuen Saison wieder so dominant ist, muss abgewartet werden. Ist die Ausgangslage so wie in der Vergangenheit, dann haben die VfL-Männer nur Außenseiterchancen. Davon sollen sie sich aber nicht abschrecken lassen und versuchen, selbst zum Sieg zu kommen.

Bei der SG Chemnitzer HC III (4./2:2) tritt die HSG Striegis (7./0:4) an. Spielerisch sollte es keine größeren Unterschiede geben. Die HSG ist noch ohne Erfolg und muss aufpassen, dass sie nicht am Tabellenende hängenbleibt. Der CHC ist in eigener Halle wohl leicht im Vorteil. Das müssen sie Gäste mit viel Einsatz und eigener Stärke kompensieren. Nur so ist der erste HSG-Erfolg möglich.