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Weißwasser

„Kak to jo bylo – Wie es einmal war“. 

Der Njepilahof Rohne wird auch in diesem Jahr Traditionen pflegen und lebendig erhalten.

Spinte auf dem Njepilahof Rohne – auch dieses einst unverzichtbare Handwerk wird weiter gepflegt.
Spinte auf dem Njepilahof Rohne – auch dieses einst unverzichtbare Handwerk wird weiter gepflegt. © Foto: Jost Schmidtchen

Von Jost Schmidtchen

Rohne. Der Förderverein „Njepilahof Rohne e. V.“ blickt hoffnungsvoll in die Zukunft. Dazu haben die Vereinsmitglieder und alle ihre fleißigen Helfer aus den Dörfern des Kirchspiels Schleife guten Grund. Das zurückliegende Jahr hatte viele Höhepunkte, so soll es auch weitergehen. Das Vereinsmotto „Kak to jo bylo – Wie es einmal war“ bedarf keiner Ergänzungen. Die Veranstaltungen im Jahreslauf haben sich bewährt, sie lockten viele Besucher an und so wird es auch bleiben. Davon ist Vereinsvorsitzender Manfred Nickel überzeugt: „Wir müssen nichts Neues erfinden. Unser Hof ist ein lebendiger Hof, der gern besucht wird, aber auch lehrreich ist für unsere Kinder und für Gäste aus dem Behindertenwerk Spremberg und für Schüler aus dem Gymnasium Żary in Polen. Wir sind offen für alle Gäste.

Erfolg ist mein Ziel. Wissen mein Weg.

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2019 kamen um die 8.000 Gäste, eine sehr beachtliche Zahl. Sie stellten sich ein zum Schlachtfest im Januar, zum Ostereiermalen in Familie, zu den Jubiläumsfeierlichkeiten „55 Jahre Schalmeienkapelle Rohne“ und „20 Jahre Njepilahof“. So mancher radelnde Urlauber besuchte den Hof aber auch ganz „anlasslos“ privat.

Der Jahresplan für 2020 umfasst angesichts der Erfolgsgeschichte des Njepilahofes nichts Neues. Alle Termine im Jahreslauf bleiben wie gehabt. Über den Veranstaltungsplan hinaus sind weitere Gäste jederzeit gern gesehen. Dank dem Verständnis der Bäckermeisterfamilie Tzschammer wird es auch 2020 wieder Njepilabrot aus dem Holzbackofen geben, erstmals zum Schlachtfest am 18. Januar. Wichtig auch: Ostern, mit der Osterandacht auf dem Friedhof, dem Osterfrühstück und dem gemeinsamen Ostereiermalen in Familie am Karfreitag. Der Njepilahof wird ein lebendiger Hof bleiben. Dafür sorgen die sorbischen Mitglieder und ihre Unterstützer.