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Döbeln

Waldheim will nicht verkalken

Die Zschopaustädter beklagen schon seit langem den hohen Kalkgehalt des Trinkwassers. Bahnt sich eine Lösung an?

Symbolfoto
Symbolfoto © dpa

Waldheim. Die Stadträte werden sich in ihrer Sitzung am 26. September abermals mit der Thematik befassen – und damit ein Wahlversprechen einlösen. Sowohl die Abgeordneten der CDU- als auch der SPD-Fraktion hatten versprochen, den immer wieder kritisierten hohen Kalkgehalt des Wassers erneut auf die Agenda zu nehmen. Zwar hatte der Wasserversorger Oewa (heute Veolia) im Jahr 2017 den Stadträten die Ursachen dafür schon einmal näher erläutert. Das Thema sei aber damals nicht weiter verfolgt worden, heißt es in dem gemeinsamen Antrag der Fraktionen.

Der Stadtrat soll nun die Verwaltung beauftragen, einen aktuellen Bericht zum Thema kalkhaltiges Wasser zu liefern. Dabei soll unter anderem darauf eingegangen werden, wie lange der Vertrag mit dem derzeit für Waldheim zuständigen Wasserverband Döbeln-Oschatz noch läuft. Überdies soll die Verwaltung prüfen, ob eine vorzeitige Vertragsauflösung rechtlich möglich ist und welche Auswirkungen diese haben würde. Zudem soll dargelegt werden, welche Alternativen es zum jetzigen Wasserverband gibt. Diskutiert wird unter anderem immer wieder darüber, dass in der nur wenige Kilometer entfernten Gemeinde Kriebstein das Wasser einen wesentlich geringeren Kalkanteil aufweist.

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Am Donnerstag werden die Abgeordneten zudem über einen weiteren Antrag der CDU-Fraktion entscheiden. Dabei geht es um die Beschilderung der Joggingmeile vom Platz der ehemaligen Spindelfabrik bis zum Forschungsinstitut Meinsberg. Außerdem soll die Waldheimer Feuerwehr einen neuen Mannschaftstransportwagen (MTW) erhalten. Einen Zuwendungsbescheid dafür hat die Kommune bereits im April dieses Jahres bekommen. Über die Finanzierung des nächsten Waldheimer Stadtfestes und der Filmmusic Classics wird ebenfalls diskutiert.

Donnerstag, 26. September, 17 Uhr, Stadtratssitzung im Ratssaal. 

Zu Beginn können Bürger Anfragen stellen.