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Kamenz

Bund hilft Pfefferkuchenmuseum

Die Pulsnitzer Einrichtung bekommt mehr als 10.000 Euro. Damit wird auch etwas Einzigartiges gewürdigt.

Im Pulsnitzer Pfefferkuchenmuseum können Besucher selbst backen. Das Archivfoto zeigt den Geschäftsführer der Pulsnitzer Kultur- und Tourismus Gesellschaft Andreas Jürgel und Mitarbeiterin Brigitte Ziesche.
Im Pulsnitzer Pfefferkuchenmuseum können Besucher selbst backen. Das Archivfoto zeigt den Geschäftsführer der Pulsnitzer Kultur- und Tourismus Gesellschaft Andreas Jürgel und Mitarbeiterin Brigitte Ziesche. © Archivfoto: Wolfgang Wittchen

Pulsnitz. Das Pfefferkuchenmuseum in Pulsnitz erhält eine Förderung. Die 10.460 Euro kommen aus dem Soforthilfeprogramm Heimatmuseen und landwirtschaftliche Museen 2021 des Bundes. Sie sollen auch helfen, die für Museum schwierige und verlustreiche Zeit der Pandemie etwas abzufedern.

Damit werde auch die Einzigartigkeit der Pfefferküchlerei in Pulsnitz gewürdigt, sagt die Bundestagsabgeordnete Caren Lay (Linke), nachdem sie vom Bundeslandwirtschaftsministerium die Information über die Förderung erhalten hatte. Das Museum mache die Pfefferkuchen-Tradition über Landes- und Landkreisgrenzen hinweg erlebbar.

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Ausschließlich in Pulsnitz hat sich die Tradition der Pfefferküchlerei über die Jahrhunderte gehalten, obwohl sie früher in der Region durchaus weiter verbreitet war. So backen in der Stadt noch acht Handwerksbetriebe und die Lebkuchenfabrik traditionell ihre Spezialitäten.

Das Pfefferkuchenmuseum zeigt die Geschichte des Pfefferkuchens und seine Herstellung. Historische Maschinen, Model, Ausstechformen, Dosen und noch viel mehr zeugen vom Pfefferkuchenhandwerk. Das hat in Pulsnitz seit 1558 seine Heimat.

Nach vorheriger Anmeldung können Besucher selber Pfefferkuchen backen, verkosten oder durch das Museum geführt werden. Das Verzieren ist jederzeit während der Öffnungszeiten möglich. (SZ)

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