Kamenz
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Engagierte sammeln Ideen für ein attraktiveres Königsbrück

Erstmals trafen sich Einwohner zu einer Ideenschmiede. Dabei ging es um die Zukunft der Stadt. Drei Themenbereiche interessieren besonders.

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Blick auf den Königsbrücker Markt mit dem Rathaus. Engagierte Bürger wollen für ihre Stadt etwas bewegen.
Blick auf den Königsbrücker Markt mit dem Rathaus. Engagierte Bürger wollen für ihre Stadt etwas bewegen. © Archivfoto: René Plaul

Königsbrück. Was kann in Königsbrück besser werden? Mit dieser Frage beschäftigte sich die erste Ideenschmiede, zu der interessierte Bürger eingeladen waren. Dabei hatte zwar Bürgermeister Heiko Driesnack (CDU) die Initiative ergriffen, aber ganz bewusst eine offene Form der Veranstaltung gewählt. „In den Stadtrat komme nur wenige Leute, um solche Zukunftsfragen zu diskutieren“, begründet er. Und so fand er engagierte Königsbrücker, die sich den Hut für die Ideenschmiede aufsetzen. Susann Walther, Christina Schindler und Michael Zimmer wollen Ideen sammeln und mit Engagierten für die Stadt etwas bewegen.

Mit verschieden farbigen Kärtchen sorgten sie dafür, dass sich die Anwesenden im gut gefüllten Ratssaal auch wirklich beteiligten. Niemand war gezwungen, das Wort zu ergreifen, sondern jeder konnte seine Gedanken auf eine Karte schreiben. Orange stand für die Motivation, sich an der Ideenschmiede zu beteiligen, grün für Antworten auf die Frage, was in Königsbrück gefällt, gelb für mögliche Verbesserungen und rot für Kritikpunkte. Am Ende war die weiße Wand an der Stirnseite des Saales mit bunten Kärtchen gefüllt.

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Bunte Kärtchen mit Kritikpunkten und Verbesserungsvorschlägen für Königsbrück zierten am Ende der Veranstaltung die Wand im Ratssaal.
Bunte Kärtchen mit Kritikpunkten und Verbesserungsvorschlägen für Königsbrück zierten am Ende der Veranstaltung die Wand im Ratssaal. © SZ/Heike Garten

Drei große Themenbereiche standen bei den Anwesenden ganz oben auf der Agenda: Infrastruktur und Tourismus, Landschaft und Natur sowie Familie, Freizeit und Jugend. Wichtig ist es den Initiatoren, dass die Königsbrücker nicht nur meckern, sondern sich selbst mit einbringen. Um diesem Ziel näherzukommen, sollen jetzt Projektgruppen gebildet werden, die sich mit einzelnen Themengebieten beschäftigen.

Jeder der wollte, konnte noch an dem Abend seine Kontakte hinterlassen, um dann bei einem der Themengebiete mitzumachen. Dabei müsse es nicht immer um die ganz großen Projekte gehen. „Wir müssen ein Mittelding finden zwischen Visionen für Königsbrück und kleinen Schritten, die gleich machbar sind“, sagt Christina Schindler. Und natürlich haben Interessierte die Möglichkeit, sich fürs Mitmachen zu entscheiden. Zumindest ist erst einmal ein Anfang gemacht, um die Stadt voranzubringen – und das nicht auf Verwaltungsebene, sondern mit den Ideen der Bürger selbst. (SZ/Hga)

Wer bei den Projektgruppen mitmachen will, kann sich auch per Mail an folgende Adresse wenden: [email protected]

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