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Kamenz

Junge Leute sammeln ihre Ideen digital

Wegen Corona können sich die Jugendvertretungen von Elstra und Pulsnitz nicht treffen. Sie entwickeln jetzt online Ideen für ihren Ort.

Es gibt viele Möglichkeiten für die Freizeitgestaltung von jungen Leute. Wie das Angebot besser werden kann, können Jugendliche jetzt in Elstra und Pulsnitz diskutieren.
Es gibt viele Möglichkeiten für die Freizeitgestaltung von jungen Leute. Wie das Angebot besser werden kann, können Jugendliche jetzt in Elstra und Pulsnitz diskutieren. © PR

Elstra/Pulsnitz. Ein Konzert organisieren, Räume zum Treffen finden oder eine Wand für Graffiti aufstellen - alles Dinge, die viele Jugendliche interessieren. Aber sicher gibt es noch mehr, was junge Leute sich in ihrer Stadt oder in ihrem Dorf wünschen. Jugendvertretungen können Ideen entwickeln und bei der Umsetzung mithelfen. In Elstra und Pulsnitz gab bzw. gibt es solche Vertretungen. Ins Leben gerufen wurden sie vom Netzwerk für Kinder- und Jugendarbeit.

Doch Corona ließ auch auf diesem Gebiet so ziemlich alles ruhen. Treffen der Jugendvertretungen waren nicht möglich. Das soll sich im neuen Jahr ändern. Christoph Semper vom Netzwerk plant Anfang Februar die ersten Aktionen - diesmal digital. "Dann werden wir Ideen von jungen Leuten sammeln und den weiteren Verlauf des Jahres planen", erklärt Christoph Semper.

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Das Treffen der Jugendvertretung für Elstra findet am 3. Februar, 18 Uhr, das für Pulsnitz am 10. Februar, 18.30 Uhr, statt. "Aufgrund der aktuellen Bedingungen finden die Treffen als digitale Videokonferenzen statt", so Semper.

Jugendliche setzen ihre Ideen um

Die Jugendvertretungen in Pulsnitz und Elstra beschäftigen sich seit 2015 beziehungsweise 2016 mit Fragen und Projekten für junge Leute. Sie erarbeiten gemeinsam Ideen, die auch praktisch umgesetzt werden. Die Jugendvertretungen bestehen aus engagierten Jugendlichen, die im Ort, in ihrer Gruppe oder ihrem Verein etwas verbessern wollen. Unterstützt werden sie dabei vom Netzwerk für Kinder- und Jugendarbeit und durch die beiden Städte. Ganz praktisch geschieht dies unter anderem durch eine finanzielle Förderung aus dem Jugendfonds.

Die Jugendvertretungen treffen sich immer am Anfang des Jahres, um Ideen für das Jahr zu sammeln. Diese werden dann gemeinsam weiterentwickelt und bei einem weiteren Treffen im Frühjahr vorgestellt. Bei diesem entscheiden dann alle Jugendlichen, welche Förderung die einzelnen Projekte erhalten. Danach kann es mit der Umsetzung der Ideen im Laufe des Jahres weitergehen.

Das alles ist natürlich nur möglich, wenn sich möglichst viele Jugendliche einbringen und ihre Ideen gemeinsam in die Tat umsetzen. Wer also an der digitalen Videokonferenz zur Ideensammlung teilnehmen will, kann sich an Christoph Semper wenden. (SZ/hga)

Kontakt: 0151 12105339 oder per E-Mail: [email protected]

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